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Unwetter fordert Opfer Nur noch zwei Jungstörche in Levern

Von Martin Nobbe, Martin Nobbe | 30.06.2016, 21:07 Uhr

Das Unwetter der vergangenen Woche hat im Altkreis Wittlage und im angrenzenden Westfalen Spuren hinterlassen.

Auch in der Niederheide vor der Stiftskirche von Levern hatte das Unwetter die Felder und Wiesen unter Wasser gestellt. Mehr noch: Das Wetter wütete, wie berichtet, mit Sturm, Starkregen und Hagel.

Ein Jungstorch auf dem Horst Niederheide „hat das Unwetter nicht überlebt“, so Erwin Pape in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Vor dem Sturm hat der rüstige Rentner die Drillinge noch gesehen. Aber als unser Fotograf jetzt vor Ort war, konnte er bei der letzten Fütterung durch die Altstörche nur noch zwei Jungstörche entdecken.

Giesela Pape zeigte unserem Reporter Hagelkörner in der Größe eines Tischtennisballs, die auf den Horst niederprasselten.

Obwohl jetzt keine Gefahr mehr von oben droht, stehen die Altstörche immer noch mit ausgebreiteten Flügeln über ihrem Nachwuchs. Die Natur- gewalten in Form von Hagel waren allerdings zu stark für die Störche. Nun hoffen die Heimatfreunde in Heithöfens westfälischem Nachbardorf Levern, dass die überlebenden Jungstörche im Spätsommer gesund und stark die Reise nach Süden antreten können.