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Tag der offenen Tür Kleine Paradiese auf dem Essener Berg

Von PM. | 23.09.2015, 18:39 Uhr

Es regnete fast durchgehend, die Bergstraße ist gesperrt, und in der Gemeinde Bad Essen war viel los. Trotzdem waren zahlreiche Gäste zum Tag der offenen Tür in die Meller Straße gekommen. Der Natur- und Erlebniskindergarten, die Betriebskindergartengruppe „Grashüpfer“, Charly’s Kinderparadies und das Haus Sonnenwinkel hatten hierzu eingeladen.

Da die Bergstraße noch bis Mitte Oktober voll gesperrt ist, mussten die großen und kleinen Besucher über den Wehrendorfer Berg und Mönkehöfen anreisen.

Pünktlich zu 15 Uhr versammelten sich die Kindergartenkinder im Wald. Mit einer Trommel-Klang-Geschichte über einen Specht unterhielten sie ihre Großeltern, Eltern, Geschwister und Freunde. In der Geschichte hieß es unter anderem: „Langsam hörte der Regen auf, es tropften nur noch dicke Tropfen von den Blättern auf den Waldboden“ – ein Geräusch, das die Kinder an diesem Nachmittag gar nicht hätten nachmachen müssen.

Start im Februar 2016

Obwohl die neue Krippe (Charly’s Kinderparadies), die voraussichtlich am 1. Februar 2016 e röffnen wird, nicht von innen angeschaut werden konnte, meldeten sich einige Familien bei der künftigen Leiterin Thalea Künker. Sie informierten sich unverbindlich und bekundeten Interesse an Krippenplätzen. Auch Britta Warsinsky, Leiterin des Natur- und Erlebniskindergartens, freute sich über Anmeldungen für Plätze im Kindergarten. „Trotz des Wetters sind viele Besucher gekommen“, stellte sie zufrieden fest.

Mehr als zufrieden war sie mit der Tombola. Alle im Vorfeld von Eltern und Großeltern angesprochenen Unternehmen hatten Preise zur Verfügung gestellt, insgesamt 200 Stück. Am Ende des Tages waren noch etwa 20 übrig. Während hier Glück gefragt war, stand im Wald Geschick im Vordergrund. Verschiedene Stationen forderten den Kindern – und Erwachsenen – Konzentration und Feingefühl ab. Sie mussten zum Beispiel Gegenstände aus dem Wald ertasten oder einen Tannenzapfen mit zwei Ästen transportieren. Wem es draußen zeitweise zu nass war, der konnte sich im Kindergarten von Katharina Deppe und Lena Artemenko (Betriebskindergarten) schminken lassen.

Familienferienstätte

Natürlich hatte auch das Café der Familienferienstätte Haus Sonnenwinkel geöffnet – wie jedes Wochenende von 14 bis 18 Uhr. Außerdem gab es hier Würstchen und Steaks vom Grill. Da hier die Tombola-Preise auslagen, nutzten viele Gäste gleich die Gelegenheit, um sich im Haus Sonnenwinkel umzusehen und um sich über die Angebote wie Feste, Frühstück und Ferien-Freizeiten zu informieren.

Gegen 17 Uhr endete der Tag im Kindergarten, die Familien fuhren Heim, und es war fast so wie das Ende der Klanggeschichte: „Als es langsam dunkel wurde und die Nacht anbrach, flog der Specht in seine Höhle und ruhte sich aus.“