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Sternwanderung Bad Essen Heimatbund Osnabrücker Land laufen die Wanderer davon

Von Stefan Buchholz, Stefan Buchholz | 20.06.2016, 13:34 Uhr

An der Sternwanderung des Heimatbundes Osnabrücker Land (HBOL) beteiligten sich in diesem Jahr nur 51 Wanderfreunde. Das waren zwar knapp ein Drittel mehr als im Vorjahr, dennoch ist man beim HBOL enttäuscht.

„Noch vor zehn Jahren hatten wir 120 Teilnehmer“, bilanzierte HBOL-Chef Jürgen-Eberhard Niewedde bei der Rückkehr der Wanderer. Woran es liegen mag, ist den HBOL-Programmverantwortlichen ein Rätsel. Sicher aber ist, dass es nicht an der Qualität der Veranstaltung liege, so Niewedde.

Keine Anmeldung „Weg der Sinne“

Gleich vier Angebote hatte sich Wanderwart Michael Hein zusammen mit dem Verschönerungsverein in Bad Essen für die 43. Sternwanderung überlegt. Zwei von ihnen floppten komplett. „Für einen drei Kilometer langen „Weg der Sinne“ und die geführte Geocaching-Tour über sechs Kilometer gab es nicht eine Anmeldung “, sagte Hein.

Interessante Outdoor-Aktivität

Gerade mit diesen Angeboten hatte man sich vom HBOL erhofft, vor allem auch junge Familien anzusprechen. Das Wandern habe sein „angestaubtes Image“ verloren und sei „eine interessante Outdoor-Aktivität, die immer beliebter bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird“, hatte man sich im Vorfeld optimistisch gezeigt. Doch von diesen Zielgruppen konnte in der überschaubaren Zahl der wiedereintreffenden Wanderer nicht eine ausgemacht werden.

Entlang des „Diva-Walks“

Als erstes hatten sich am frühen Sonntagmorgen elf Wanderer auf einen 18 Kilometer langen Rundweg entlang des „ Diva-Walks “ aufgemacht. „Auf der manchmal auch anspruchsvollen Strecke, ging es bei frischem Wandertempo um den Naturgenuss“, berichtete Michael Hein nach der Rückkehr. Und um Begegnung: Spontan machte die Wandergruppe an einem Fischteich und beobachtete die gerade stattfindende Fütterung. „Der Eigentümer hat uns sogar ausführlich und sehr interessant über seine Fischzucht informiert“, so Hein.

GPS-gestütztes Wandernavi

An einer knapp acht Kilometer langen Tour nahm Peter Kaschuba teil. Nicht ohne sein GPS-gestütztes Wandernavi. „Ich bin technikbegeistert und muss solche Dinge immer haben“, erklärte der passionierte Wanderer aus Bad Essen. Mit den aufgezeichneten 3,8 Stundenkilometer habe die Gruppe aus 40 Teilnehmern einen guten Schnitt in den Bergen erzielt, meinte Kaschuba.

Exquisite Kartoffelsuppe und Getränke

Nach entspannenden Atemübungen in der kleinen Sole, kehrten die Teilnehmer in ein Bad Essener Restaurant ein. Neben einer exquisiten Kartoffelsuppe und Getränken, überreichte der HBOL-Vorsitzende dann Wimpel, die die Teilnahme an der 43. Sternwanderung dokumentierten.Für die nächste Sternwanderung überlege man angesichts der Terminfülle gerade im Juni, einen alternativen Termin zu finden, sagte Niewedde abschließend.