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Sommerfestival der Rosen Positive Ippenburg-Bilanz: Grüne Vielfalt, Sonne und Kakato

07.07.2014, 23:11 Uhr

„Das Festival war fantastisch! Wir hatten ein unglaubliches Glück mit dem Wetter, obwohl es für manche vielleicht ein bisschen heiß war. Der Garten sah prächtig aus. Die Aussteller waren alle gut zufrieden. Meine Crew und alle weiteren Helfer haben super funktioniert, sie zeigten einen großartigen Einsatz“, zog eine rundum zufriedene Viktoria Freifrau von dem Bussche im Gespräch mit noz.de nach dem viertägigen großen Sommerfestival der Rosen „Gartenlust & Landvergnügen“ eine positive Bilanz.

Jedes Festival sei neu, gebe Ideen, „wie man es noch besser machen kann. Bei diesem Festival ist das Besondere, dass ich viele Ideen habe, wie es noch besser gehen kann. Aber ich bin auch unglaublich zufrieden für das, was wir inzwischen auf die Beine stellen“, sagt die Schlossherrin bescheiden, die sich besonders darüber freute, dass Aussteller wie auch Besucher immer wieder die perfekte Organisation lobten. Obwohl die Depots zeitweise überquollen und die Caddyfahrer kaum durchkamen. Denn bei den 197 Ausstellern gab es vieles, „wonach ich mir sonst ‚die Hacken‘ ablaufe“, meinten zwischendurch immer wieder Besucher, die das märchenhafte Schlossambiente und das weitläufige Areal genossen.

Ob Mode, Schmuck, Kunst, Möbel, ausgefallene Accessoires für Haus und Garten, süße Spezialitäten wie Baumkuchen, den die Salzwedeler Baumkuchenfabrik nach der Original-Rezeptur von Johann Christian Dorothea Andreas Schernikow aus dem Jahre 1807 backt, oder der köstliche Ippenburger Frühlingshonig des Bohmter Imkers Alexander Weber: Zum Festival blieb kaum ein Wunsch offen, worüber sich die Herzen der Besucher nicht freuten, die locker, in heiterer Gelassenheit über das Schlossareal wandelten.

Gartenfreaks freuten sich natürlich sehr über die geradezu üppige Fülle und Auswahl an Pflanzen, Stauden und sogar Blumenzwiebeln. So waren denn auch die Pflanzenaussteller äußerst zufrieden. Albert Sprick von der Gärtnerei Sprick aus Hamburg, der seit fast zehn Jahren dabei ist, schwärmte beispielsweise: „Das ist für mich das beste Ippenburger Festival überhaupt gewesen!“ Grüne Vielfalt gab es zudem mit den 16 Schaugärten, dem Rosarium 2000+, aber auch in Deutschlands größtem Küchengarten. Aus ihm holte sich täglich der neuseeländische Koch Rob „Kakato“ frische Zutaten, um kulinarische Köstlichkeiten zu zaubern. Und Landschaftsarchitektin und Rosen-Fachfrau Ursula Gräfen aus München hat nicht nur die Federführung beim Rosarium 2000+ übernommen, sondern gestaltete zum Festival auch die Rosenführungen – ein Rosenspaziergang mit Informationen rund um Pflege, Gestaltung und Begleitpflanzen. Zu weiteren Führungen – auch durch den Küchengarten – luden stündlich die Bad Essener Gästeführer ein. „Die sind richtig gut“, zollt Viktoria von dem Bussche ihnen Anerkennung.

Zum Rahmenprogramm zählten in der Wasserlandschaft die Angebote der Bad Essener Kinderwelten und „Kubikus“, „die ein sensationeller Erfolg waren“, freute sich Viktoria von dem Bussche ebenfalls. Sie hatte auch erneut die „Klezmerantics“ aus Haarlem engagiert, die mit ihrer Klezmermusik für eine lebensfrohe Stimmung und Atmosphäre sorgten.