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Mit 1000 Euro dotiert Klimaschutzpreis für Kubikus aus Bad Essen

Von Claudia Scholz, Claudia Scholz | 24.02.2017, 16:30 Uhr

Das Projekt Kubikus hat für sein Umweltschutz-Engagement in Bad Essen den mit 1000 Euro dotierten Klimaschutzpreis des Energieversorgers Innogy erhalten.

Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer und der Kommunalbetreuer des Energieversorgers Innogy, Johannes Geers, verliehen dem ortsansässigen Projekt Kubikus die Auszeichnung. Der Preis wird jährlich für Leistungen vergeben, die „in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen“, wie es in der Pressemitteilung des Unternehmens heißt. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen.

Naturverständnis fördern

Die Gemeinde Bad Essen habe das Projekt Kubikus vorgeschlagen, weil es gut zum nachhaltigen, umweltbewussten Profil der Gemeinde passe, so Bürgermeister Timo Natemeyer. „Das Projekt hat nach der Landesgartenschau eine tolle Nachnutzung erfahren und entwickelt ständig neue, innovative Konzepte weiter“, sagte Natemeyer. Kubikus fördere durch generationsübergreifende Maßnahmen das Naturverständnis und Umweltbewusstsein.

Waldtheater geplant

Neben zahleichen Veranstaltungen rund um das Thema Umwelt, vor allem für Kinder und Jugendliche, unterstützt Kubikus den Naturschutz durch den Bau von Biotopen, Fledermauskästen und einem Insektenhotel. Letztes Jahr wurde im Sole- und Kurpark ein neuer Teich als Wasserbiotop angelegt.

Dieses Jahr will der Verein das erste Waldtheater im Landkreis Osnabrück eröffnen. Das Preisgeld wolle Kubikus auch für einen Werkstattofen verwenden, damit das Bildungsangebot auch im Winterhalbjahr verstärkt werden könne. Das Projekt Kubikus entstand 2010 im Zusammenhang mit der Landesgartenschau in Bad Essen und wurde danach eigenständig weitergeführt. Seit 2016 gehört es dem ortsansässigen Verein „Weg der Sinne“ an, der für die Entstehung eines „Erfahrungslabyrinths – Weg der Sinne“ im ehemaligen Kurpark verantwortlich zeichnete.

„Weg der Sinne“

Der heutige „Weg der Sinne“ durchzieht den Sole- und Kurpark mit einer Vielzahl an interaktiven Stationen. Der Verein organisiert zahlreiche Veranstaltungen zur Umweltbildung, zum Beispiel die „Solewerkstatt“, „Geocaching“, die „Nachtwanderung“ und das „Kreative Walderleben“. Besonders bei Kindern und Jugendlichen soll dadurch das Interesse für Umwelt und Natur entstehen.