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Mein tierischer Freund Labradoodle hält Wehrendorfer Familie auf Trab

Von Sandra Heick, Sandra Heick | 14.02.2017, 20:32 Uhr

„Weil er der Größte im Wurf war. Der Kräftigste. Der mit den längsten Ohren.“ Darum ist Hund Anton, am 1.1.2016 geboren, acht Wochen nach seiner Geburt zu Familie Heick nach Wehrendorf gekommen.

Linda Heick (29), Ramona Heick (30) und ihre Eltern, Helga und Hartmut Heick, haben sich sofort in den Labradoodle verliebt, sagen sie. Seine Mutter ist ein Labrador, sein Vater ein silberner Großpudel mit stolzer Lockenpracht.

Der richtige Zeitpunkt

Neun Jahre hatte kein Hund mehr im Hause Heick gelebt. Dann wurde Hartmut Heick Rentner – der richtige Zeitpunkt für ein neues Tier. „Die ersten Wochen waren sehr anstrengend“, erinnert sich Ramona Heick. „Heute ist er pflegeleichter, wenn auch manchmal ein bisschen frech. Er mopst gerne Dinge vom Tisch, wenn niemand hinschaut. Zum Beispiel Kronkorken oder Würfel. Obwohl er ganz genau weiß, dass das Ärger gibt.“

Den halben Garten umgegraben

Aber wirklich böse sein kann Anton in der Familie niemand – nicht einmal, wenn er mal wieder den halben Garten umgegraben hat. „Das ist sein Hobby“, sagt Ramona Heick. „Neben Katzenverjagen.“ Tagsüber kümmert sich Hartmut Heick um den Familienhund, abends übernimmt meist eine seiner Töchter. „Wenn ich auf dem Sofa liege und Anton mir sein Spielzeug vor die Füße legt, dann weiß ich, was er sich vorstellt“, sagt Linda Heick. „Dass ich es stundenlang immer wieder fortwerfe, damit er es mir wiederbringen kann.“ Das meiste Spielzeug kriegt der Labradoodle allerdings recht schnell kaputt. Und auch drei Hundebetten hat er bereits zerstört.

Er wird gern gebürstet

Antons Lieblingsplatz: „Unter’m Tisch“, sagt Linda Heick. „Das war schon so, als er noch ein Welpe war.“ Und etwas, das mag Anton noch besonders gerne: gebürstet werden. „Wenn er eine Bürste sieht, wedelt er mit dem Schwanz und ist sofort zur Stelle“, sagt Ramona Heick. „Das hat er wahrscheinlich vom Papa. Dem Großpudel.“