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Freiwilliges soziales Jahr Tolle Zeit an Oberschule und Gymnasium Bad Essen

Von Andreas Schnabel | 06.06.2015, 11:04 Uhr

„Dieses Jahr hat mir unheimlich viel gebracht“, sagt Kathrin Bestert und lacht.Die junge Frau aus Heithöfen, die heute ihren 19. Geburtstag feiern kann, befindet sich auf der Zielgeraden des freiwilligen sozialen Jahres (FSF).

Ihr FSJ hat sie nach dem Abitur am Gymnasium in Bad Essen anschließend an der Oberschule Bad Essen geleistet, „und das war und ist richtig gut, eine tolle Zeit“, wie sie in ihrer Bilanz feststellt.

Ihre Betätigungsfelder waren unter anderem die Mittagsbetreuung, die Zusammenarbeit mit Sozialpädagogin Karen Albers, die Unterstützung von Projekten, Unterrichtseinblicke, aber auch der Schülertreff und der Chor, den sie initiieren konnte.

Überhaupt ist Musik „ihr Ding“, Singen und Klavierspiel gehören zu ihrem Leben wie ihre Familie mit den Eltern und ihren Schwestern LenaundSarah.

„Durch den Umgang mit den Schülerinnen undSchülern und die große Bandbreite von Aktivitäten während des FSJ bin ich jetzt sicher, dass ich auf Lehramt studieren werde. Englisch und Religion oder Französisch und Religion, das wird es wohl sein“, sagt „Kathi“, die froh darüber war, „dass mit hier viel zugetraut worden ist“. Bis zum 1. September läuft übrigens der FSJ-Vertrag.

Das FSJ bietet jungen Menschen in Niedersachsen nach Ableistung ihrer zwölfjährigen Schulpflicht die Möglichkeit auszuprobieren, ob der angestrebte Beruf in verschiedensten Bereichen der Gesellschaft ihren Vorstellungen und Interessen entspricht.

Neben den klassischen Einsatzfeldern in allen sozialen Bereichen wie zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Kindertagesstätten wird das FSJ mittlerweile auch in den Bereichen Sport, Kultur, Denkmalpflege und Politik angeboten. Das FSJ ist als Bildungs- und Orientierungsjahr zu sehen. Bewerben können sich junge Leute zwischen 16 und 27 Jahren.