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Warten auf Partnerin Erster Storch des Jahres 2019 in Wehrendorf gelandet

Von Martin Nobbe | 27.02.2019, 16:05 Uhr

Der Storch scheint ein alter Bekannter zu sein. Der Rotschnabel fing sofort an, den Horst an der Bohmter Straße aufzuräumen. "Wenn alles nach Plan läuft, dann wird der zweite Storch in den nächsten Tagen hier eintrudeln", so Jörg Meyer, der den Storch als Erster durchs Küchenfenster gesehen hat.

Die Rotschnäbel haben in Wehrendorf seit vielen Jahren eine neue Heimat gefunden und sorgen Jahr für Jahr für Storchennachwuchs. Das milde Winterwetter mit viel Sonnenschein hat Adebar wohl dazu bewogen, seinen Winterurlaub im Süden abzubrechen und früher als üblich in Richtung Brutplatz durchzustarten. Wenn alles gut läuft und der zweite Storch in den nächsten Tagen zurückkommt, dann dürfen sich die Storchenfeunde hierzulande auf Storchennachwuchs schon etwas früher freuen.

Gefahr für Küken

Das bringt für die jungen Storchenküken aber auch Gefahren mit sich. Denn nach einer Brutzeit von 32 Tagen würden die ersten Jungstörche schon Anfang April schlüpfen. Bei schlechtem Wetter mit Kälte und viel Regen würde ein Teil der Jungstörche das vermutlich nicht überleben.

Neuer Horst

Dank einer Spendenaktion konnte 2016 ein neuer Horst bei Familie Meyer in Wehrendorf errichtet werden. Kleine Anekdote am Rande der Horst-Aktion: Beim Weißstorchenpaar muss es sich wohl um „Arbeitsstörche“ handeln, denn beim Abtragen des Horstes wurden sage und schreibe 14 Paar Arbeitshandschuhe gefunden. Eingebaut in das Nest.