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ADAC-Programm „Achtung Auto“ am Gymnasium Bad Essen: Bewusstsein für mögliche Gefahren geschärft

Von Rainer Westendorf | 05.09.2011, 12:27 Uhr

„Nach Bad Essen komme ich immer gern“, erzählt Edgar Jensen. Der Polizeibeamte im Ruhestand ist seit einigen Jahren für den ADAC tätig; und zwar für das Projekt „Achtung Auto“. Das ist eine schulische Verkehrserziehung.

Zwei Tage war beziehungsweise ist Jensen vor Ort am Gymnasium Bad Essen, um den Mädchen und Jungen der neuen fünften Klassen anhand praktischer Übungen wichtige Hinweise für das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu geben. „Die Kinder sollen erkennen, dass der Mensch einen Anhalteweg zum Stehenbleiben braucht“, so der ADAC. Unterstützt wird das Programm von Opel und Michelin.

Die Schüler erfahren, dass ein Fahrzeug nicht sofort stehen bleiben kann, sondern einen Anhalteweg hat. Dieser wird von der Geschwindigkeit und der Reaktionszeit bestimmt, wenn dann noch schwierige Witterungsbedingungen hinzukommen wie Nässe oder Schnee, ist der Weg natürlich noch länger. Die Formel lautet also Reaktionsweg und Bremsweg gleich Anhalteweg.

Das Wetter war zum Glück ganz gut, sodass die praktischen Übungen problemlos absolviert werden konnten. Der Lehrer- sowie der Schüer- und Besucherparkplatz waren abgesperrt und dienten als „Teststrecke“.

Absoluter Höhepunkt war natürlich die Vollbremsung bei Tempo 50. Edgar Jensen und jeweils drei Schüler saßen im Auto und dann der Profi Gas – und bremste abrupt ab. „Das war cool“, zeigten sich die Fünftklässler begeistert. Viel wichtiger ist allerdings, dass bei den Kindern ein Bewusstsein für mögliche Gefahren im Straßenverkehr geweckt wird. Das ist gelungen, wie die anschließenden Gespräche zeigten. Zumal theoretisches Wissen darüber hinaus auch im Unterricht in den fünften Klassen vermittelt wird.