Nach vier Jahren ausgedient Puppe Tommy in der Krippe Lintorf versteigert

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In der Krippe in Lintorf wurde Pupppe Tommy versteigert, um einen Nachfolger anschaffen zu können. Im Bild Krippenleiterin Julia Haverkamp (mit Tommy), eingerahmt von den beiden Elternvertreterinnen Melanie Moers (links) und Jessica Lademann-Lüth. Foto: Lars HerrmannIn der Krippe in Lintorf wurde Pupppe Tommy versteigert, um einen Nachfolger anschaffen zu können. Im Bild Krippenleiterin Julia Haverkamp (mit Tommy), eingerahmt von den beiden Elternvertreterinnen Melanie Moers (links) und Jessica Lademann-Lüth. Foto: Lars Herrmann

Lintorf. In Charlys Kinderparadies in Lintorf gibt es Veränderungen, jedenfalls im Hinblick auf die große Handpuppe, die bei den Kleinen vielfältige Aufgaben zu übernehmen hat. Und das kam so.

„Tommy hat Aua.“ Sagen auch die Mädchen und Jungen aus Charlys Kinderparadies in Lintorf. Kein Wunder: Die Puppe kommt seit mittlerweile vier Jahren tagtäglich in der Krippe zum Einsatz. Doch nun müssen sich die Kinder von ihm verabschieden. Willi Wichtel tröstet, spielt und kuschelt während der Weihnachtszeit mit den Kleinen. Aber auch wenn Willi Wichtel wieder abreist, wird Tommy nicht zurückkehren. Er geht auf eine lange Reise.

Die Idee umgesetzt

Gegenüber den Elternvertretern äußerte Leiterin Julia Haverkamp vor einiger Zeit beiläufig, dass die Krippe eine neue Puppe gebrauchen könne. Und schon war die Idee geboren: Tommy wird versteigert, außerdem wird im Rahmen des Laternenfests für eine neue Puppe gesammelt. Jessica Lademann-Lüth malte ein Plakat, fertigte Handzettel für alle Eltern an und gestaltete eine Auktionsbox. Das Gebot für Tommy sollte auf einen Zettel geschrieben und eingeworfen werden.

Höchstes Gebot abgegeben

147,44 Euro landeten in der Spardose, hinzu kommen 21,95 Euro als höchstes Gebot für Tommy. Die Großmutter eines ehemaligen Krippenkindes hat den Zuschlag bekommen. Die Enkelin dürfte also zu Weihnachten besonders überrascht schauen.

Julia Haverkamp hat bereits eine neue Puppe auserkoren, Modell „Thilo“. Das muss aber nicht der Namen bleiben: „Darüber dürfen die Kinder entscheiden, wenn er da ist.“ Von der restlichen Summe werden weitere Spielmaterialien gekauft.


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