Gemeinderat stellt Weichen Schullandheim in Barkhausen soll erweitert werden

Von Andreas Schnabel


Barkhausen. Das erlebnispädagogische Schullandheim in Barkhausen wird erweitert und fit gemacht für die Zukunft. Der Bad Essener Gemeinderat hat den Weg dafür in der jüngsten Sitzung frei gemacht.

Einstimmig votierte das Kommunalparlament, das unter der Leitung von Ratsvorsitzender Anette Gottlieb in Rabber tagte, für die 57. Änderung des Flächennutzungsplanes in Barkhausen und die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 79 „Schullandheim Barkhausen.“ Somit kann der weitere Verfahrensweg beschritten werden.

Das seit 1918 bestehende Schullandheim ist seit dem Jahr 2000 in Trägerschaft der Ehlerding Stiftung aus Hamburg. Die Gebäude wurden saniert, ein großes Naturerlebnisgelände angelegt und ein erlebnispädagogisches Programmangebot entwickelt. Jetzt wird eine bauliche Erweiterung angestrebt.

Ziel ist es, die wirtschaftliche Tragfähigkeit und das erlebnispädagogische Programm, das Lernen in und mit der Natur, auszubauen und langfristig zu erhalten.

Aktuell sind Übernachtungsmöglichkeiten für maximal 60 Gäste gegeben. Nach einer Betriebsanalyse liegt eine wirtschaftlich zu führende Betriebsgröße bei 120 Betten.

Heinfried Helms (CDU) als Vorsitzender des Bauausschusses, betonte, eine Erhöhung der Bettenzahl im Bestand sei nicht möglich.

Die Ehlerding Stiftung lege großen Wert auf einen hohen ökologischen Standard, sowohl in funktionaler wie in gestalterischer Hinsicht. Deshalb werde es einen Architekturwettbewerb geben. Das Projekt sei von großer Strahlkraft für Bad Essen und das Wittlager Land, so Helms.

Der gesamte Ausbau soll in einem Radius von maximal 100 Metern zu den derzeitigen Gebäudegrenzen auf nördlich und/oder östlich gelegenen Flächen erfolgen.

Ratsmitglied Siegfried Lippert unterstrich für die SPD/FDP/Bündnis-C-Gruppe das „Ja“ zu diesem Projekt, das gut für Barkhausen und gut für die Gemeinde Bad Essen sei.

Joachim Lücht (Bündnis 90/Die Grünen) signalisierte ebenfalls Unterstützung: „Eigentlich bin ich gegen Flächenverbrauch. Dieser Flächenverbrauch bedeutet aber eine Verbesserung in der Örtlichkeit, eine Verbesserung der Ökologie in einem grünen Ensemble.“


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