Thema Umweltbildung Terra-Vita und Schullandheim Barkhausen kooperieren

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pm/orf Barkhausen. Der Naturpark Terra-Vita und das Schullandheim Barkhausen haben eine Vereinbarung über eine enge Zusammenarbeit getroffen. Eines der Themen ist dabei die Umweltbildung bei den Saurierspuren in Barkhausen.

Seit fast 100 Jahren existiert das Schullandheim Barkhausen und ist seit dem Jahr 2000 in der Trägerschaft der Ehlerding-Stiftung in Hamburg. Mit der Übernahme durch die Stiftung wurde das große Naturerlebnisgelände auf dem Grundstück des Schullandheimes vielfältig gestaltet. Bei der Planung und Gestaltung wurde immer wieder Bezug zu der langen Landschafts- und Menschheitsgeschichte des Wiehengebirges genommen – Ansatzpunkt für die Kooperation.

Professioneller Mitarbeiterstab

Das Haus hat sich mit seinem professionellen Mitarbeiterstab der Bildung für nachhaltige Entwicklung verschrieben. Jetzt wurde erstmalig im Unesco-Geopark zwischen Terra-Vita und dem Lernort eine Partnerschaft getroffen. Nach der prestigeträchtigen Unesco-Anerkennung rückt im Natur- und Geopark das Thema Umweltbildung noch stärker in den Focus. „Dabei sind strategische Partnerschaften von herausragender Bedeutung“, betonen Landkreis und Naturpark..

Nachahmenswertes Modell

Als ein nachahmenswertes Modell betrachtet Landrat Michael Lübbersmann als Terra-Vita-Vorsitzender die jetzt getroffene erste Vereinbarung: „Bildungsansätze, die die Zukunft unseres Planeten Erde im Blick haben und Jugendlichen die erforderliche Gestaltungskompetenz vermitteln, sind unabdingbar. In Barkhausen werden dafür entscheidende Grundlagen gelegt.“ Terravita kümmert sich um Natur- und Landschaftspflege, nachhaltigen Tourismus, Bildung und Kommunikaltion sowie nachhaltige Regionalentwickung. Das Gebiet erstreckt sich von Bielefeld über Porta Westfalica, Osnabrück und Bramsche bis Herzlake.

Erlebnispädagogische Arbeit

Jörg Fischlin, Geschäftsführer der Ehlerding-Stiftung, sowie Ivo Neuber, Hausleiter des Schullandheims Barkhausen, freuen sich über eine noch intensivere Zusammenarbeit mit Terra-Vita: „Die Lage des Schullandheims Barkhausen mitten im Natur- und Unesco Geopark Terra-Vita und die unmittelbare Nähe zu den Saurierspuren inspirieren uns immer wieder, unsere jungen Gäste für erdgeschichtliche Aspekte sowie für Umweltthemen zu begeistern. In unserer täglichen erlebnispädagogischen Arbeit verbinden wir Persönlichkeitsentwicklung und das direkte Erleben in und mit der Natur.“

Ein hohes Ziel gesteckt

Hartmut Escher hat als Geschäftsführe von Terra-Vita eine weitere Profilierung des Geoparks im Visier. „Wir haben uns ein hohes Ziel gesteckt und wollen in Deutschland führend sein, wenn es um die Vermittlung erdgeschichtlicher Zusammenhänge und Erlebnisse geht. Dabei brauchen wir starke Partner wie das Schullandheim Barkhausen. Es gibt schon heute im Parkgebiet eine starke Umweltbildungslandschaft, mit der wir bereits in vielfältiger Weise verwoben sind. Wir wollen die Kooperation aber weiter festigen und noch strategischer ausrichten“.


Geoparks in Deutschland:

In Deutschland wurden sechs Unesco-Geoparks anerkannt: die Vulkaneifel, Bergstraße Odenwald, Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen, Schwäbische Alb und der Muskauer Faltenbogen. Das für die Geoparks zuständige Außenministerium in Berlin erwartet, dass hier methodisch-didaktische Umweltbildungskonzepte erarbeitet werden. Terravita beabsichtigt daher unter wissenschaftlicher Begleitung, ein modellhaftes Konzept zu entwickeln. Dabei können und sollen in der Umsetzung die heimischen außerschulischen und schulischen Bildungsstandorte eine zentrale Rolle übernehmen.

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