Feuerwehrtaucher rücken aus Junge Frau stürzt mit Roller in Mittellandkanal

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Die Hunteburgerin hatte beim Sturz in das Wasser auch ihre Geldbörse mit Ausweisdokumenten verloren. Foto: Hubert DutschekDie Hunteburgerin hatte beim Sturz in das Wasser auch ihre Geldbörse mit Ausweisdokumenten verloren. Foto: Hubert Dutschek 

Bad Essen. Am Sonntagnachmittag ist eine 21-Jährige mit ihrem Roller in den Mittellandkanal gestürzt. Für die Bergung ihres Fahrzeugs mussten Feuerwehrtaucher ausrücken.

Die Hunteburgerin befuhr am Sonntagnachmittag gegen 17.15 Uhr mit dem Roller eines Bekannten den Kanaluferweg am Wehrendorfer Gewerbegebiet. Als sie die Kontrolle über den Roller verlor, stürzte sie samt Fahrzeug in den Mittellandkanal. Ihre Freunde waren sofort zur Stelle, um der jungen Frau aus dem Wasser zu helfen. Sie blieb bei dem Unfall unverletzt. Der vorsorglich alarmierte Rettungswagen konnte wieder abrücken. Polizeibeamte aus Bohmte nahmen den Vorfall auf und verständigten die Wasserschutzpolizei.

Feuerwehrtaucher wurden alarmiert

Inzwischen war auch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt eingeschaltet worden. Es traten zeitweilig geringe Mengen an Treibstoff und Öl an die Oberfläche. Zur Bergung des in vier Metern Tiefe liegenden Rollers wurden die Feuerwehrtaucher aus Bramsche um 18 Uhr im Rahmen einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Um 18.34 Uhr trafen die Feuerwehrtaucher ein.

Halbseitige Sperrung des Kanals

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt veranlasste eine halbseitige Sperrung des Kanals und gab über die Revierzentrale eine entsprechende Warnmeldung an die Schifffahrt aus. Von der Außenbezirksstelle in Bad Essen wurde das Stromaufsichtsboot „Oesper“ entsandt, um die Einsatzstelle nach Osten hin abzusichern. Nach Westen übernahm die Absicherung ein Boot der Feuerwehr, das in Herringhausen eingesetzt wurde. Zusätzlich begaben sich zwei Feuerwehrkräfte als Sicherungsposten auf die Brücke „Bohmter Straße“, um nach Binnenschiffen Ausschau zu halten und die Taucher zu warnen.

Das Fahrzeug dürfte durch den Wassereintritt einen Totalschaden haben. Foto: Hubert Dutschek

Nachdem alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden waren, gingen zunächst zwei Taucher unter Wasser. In etwa vier Metern von der Spundwand entfernt konnte der Roller gefunden werden. Mit einem Hebesack wurde das Gefährt an die Wasseroberfläche befördert. Mit mehreren Seilen gelang es den Feuerwehrkräften, den Roller über die Spundwand an Land zu ziehen.

Totalschaden am Fahrzeug

Ein Beamter der Wasserschutzpolizei aus Minden war inzwischen eingetroffen. Er sprach mit dem Halter des Rollers und der Fahrerin. Das Fahrzeug dürfte durch den Wassereintritt einen Totalschaden haben. Der Roller wurde dem Halter übergeben.

Verlust der Geldbörse

Die Hunteburgerin hatte beim Sturz in das Wasser auch ihre Geldbörse mit Ausweisdokumenten verloren. Deshalb gingen die Taucher noch einmal zur weiteren Suche unter Wasser – allerdings vergeblich. Gegen 20.15 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehrtaucher beendet.


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