Neues zur Schwedenschanze? Neues Dach für alte Burgruine auf dem Limberg

Von Andreas Schnabel

Die Burgruine auf dem Limberg. Foto: Oliver KratoDie Burgruine auf dem Limberg. Foto: Oliver Krato

Büscherheide/Börninghausen. Das Dach der Burgruine auf dem Limberg soll saniert werden.

Dies unterstrich der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der Burgruine auf dem Limberg, Marko Steiner. Erfreut zeigten sich die Mitglieder des Vereins in der Versammlung darüber, dass in diesem Jahr eine Hörstation am Limberg aufgestellt wurde. Dort können über Handy Hörbeiträge über die Entstehung und Geschichte der geschichtsträchtigen Burg vor Ort abgerufen werden.

19 Trauungen fanden in diesem Jahr auf dem Limberg statt. Die Brautpaare kamen überwiegend aus dem Lübbecker Land, aber auch aus Melle und Bünde. Für die Trauungen erhebt der Verein eine Gebühr, weitere Einnahmen werden durch Spenden und Mitgliedsbeiträge erzielt. „Wir sind nicht ganz reich, aber auch nicht arm“, fasst Steiner die finanzielle Situation des Vereins zusammen. Die Dachsanierung soll vor Beginn der Trausaison im Mai kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Auch der Holzzaun auf den Burgmauern der Wallanlagen muss erneuert werden. Im Bereich der Schwedenschanze soll zudem eine Grabung durchgeführt werden. Eine geophysikalische Untersuchung hatte ergeben, dass dort im Boden rund um die Burg in etwa 1,20 Meter Tiefe eine ungewöhnliche Struktur zu finden ist. Ob es sich dabei um Reste von historischen Burgmauern handelt ?

Der Limberg hat auch eine „Wittlager Geschichte“. Bis 1476 war die Familie von dem Bussche mit Albert von dem Bussche ravensbergische Drosten und Pfandinhaber auf der Burg, und um 1500 kam es zu Fehden um den Besitz der Burg Limberg.


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