Drei Feuerwehrleute verletzt Polizei ermittelt nach Millionenschaden in Bad Essen


Wehrendorf. Bei dem Großbrand in der Halle eines Sägewerkes an der B 65 in Bad Essen-Wehrendorf ist laut Polizei ein Sachschaden in Höhe von einer Million Euro entstanden.

Am Mittwochabend gegen 19.29 Uhr kam es in einem Bad Essener Sägewerk im Ortsteil Wehrendorf zu einem verheerenden Brand in einer großen Produktionshalle. Mehrere Stunden lang kämpften 150 Einsatzkräfte gegen die Feuersbrunst an. Gegen 21.20 Uhr am Mittwoch war das Feuer dann unter Kontrolle. Eine weitere Ausbreitung konnte verhindert werden. Bis zum Donnerstagmorgen mussten aber noch Glutnester abgelöscht werden.

Drei Feuerwehrmänner verletzt

Bad Essens Gemeindebrandmeister Jobst Wilker bilanzierte am Donnerstag: „Wegen der hohen Brandlast durch das gelagerte Holz und die hölzernen Außenwände war ein massiver Wassereinsatz erforderlich. Mit mehreren Pumpen konnte ausreichend Wasser aus dem Kanal gefördert werden, um mit B-Rohren den Brand zu bekämpfen. Die Abschnittsbildung, die Zusammenarbeit der einzelnen Wehren und die Unterstützung durch die Besatzung und die Technik des Einsatzleitwagens des Landkreises waren gut. Zum Glück wurden drei Kameraden bei dem Einsatz nur leicht verletzt.“

Ermittlungen dauern an

Die untere Wasserbehörde des Landkreises Osnabrück wurde wegen des massiven Löschwassereinsatzes in Kenntnis gesetzt. Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt, die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Brandstiftung ist nach Angaben eines Polizeisprechers nicht auszuschließen.

Foto: Hubert Dutschek

Zeugen, die zwischen 17 Uhr und 19.20 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeuge am und auf dem Gelände des Sägewerkes in Wehrendorf bemerkt haben, sollten sich mit der Polizei in Bohmte, Tel. 05471/ 9710, oder Bramsche, Tel. 05461/ 915300, in Verbindung setzen.


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