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Historischer Markt eröffnet Bad Essen bis Sonntag im Zeichen der Zeitreise

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Bad Essen. Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer am Freitag auf dem Kirchplatz den 42. Historischen Markt.

Bis Sonntagabend begeben sich die Besucher am Fuße des Wiehengebirges auf eine nostalgische Zeitreise. Was auffiel: Die Zahl der Gäste, die sich entsprechend „historisch“ kleiden, steigt von Jahr zu Jahr.

Schon beim Eröffnungsprogramm am Freitagmittag wurde es klar: So heiß wie 2016 war der Marktauftakt schon lange nicht mehr. In diesem Jahr mussten Marktmeister Robert Wellmann und das Moderatorenteam daher keine bangen Blicke gen Himmel richten. Neben Petra Langhorst und Hermann Meyer war Hendrik Bönnschen hier erstmals im Einsatz.

Türmerin aus Münster

„So einen Auftritt hatte wohl noch nie ein Bürgermeister zur Eröffnung“, stellte Timo Natemeyer fest. Martje Salje, Türmerin von St. Lamberti in Münster, kündigte nämlich dessen Rede mit dem „Minitürmerhornhorn“ an.

Natemeyer, der dann später auch souverän für den fachgerechten Fassanstich mit Gambrinus, dem Patron der Bierbrauer, sorgte, betonte: „Dass sich der Historische Markt so erfolgreich entwickelt hat, liegt auch darin begründet, dass es immer wieder gelungen ist, die nachkommenden Generationen zu motivieren, sich aktiv in das Marktgeschehen einzubringen. Diese Erfahrung gibt mir die Zuversicht, dass die Zukunft des Historischen Marktes auf sicheren Beinen steht und wir uns noch oft zur Markteröffnung auf diesem wunderschönen Kirchplatz versammeln können. Tauchen wir ein bisschen ab in das Leben zur Zeit unserer Großeltern.“

Dank an die Helfer

Der Bürgermeister dankte für die Mithilfe zahlreicher Helferinnen und Helfer bei Vorbereitung und Durchführung der Großveranstaltung, die einmal mehr Zehntausende Besucher anlocken wird.

Das Programm auf der Kirchplatzbühne gestalten „Die flotten Landbienen“ aus Vechta und die „Marktweiber“ – samt Männern und Kindern. Hermann und Mari Meyer trugen einen plattdeutschen Sketch vor. „Beim 40. Historischen Markt kam die Modenschau sehr gut an“, so Wellmann. Wiederholung also erwünscht: 2016 kam die Präsentation von Bekleidung – vom Mittelalter über Barock bis ins 20. Jahrhundert wieder sehr gut an.


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