Ortstermin mit CDU-Politikern Initiative „Stoppt die B 65 neu“ bleibt am Ball

Von Andreas Schnabel

Ortstermin in Lockhausen: Vertreter der Bürgerinitiative „Stoppt die B 65 neu“ diskutierten am Westerdamm mit den CDU-Landtagsabgeordneten Gerda Hövel und Christian Calderone. Foto: Andreas SchnabelOrtstermin in Lockhausen: Vertreter der Bürgerinitiative „Stoppt die B 65 neu“ diskutierten am Westerdamm mit den CDU-Landtagsabgeordneten Gerda Hövel und Christian Calderone. Foto: Andreas Schnabel

Lockhausen. Die Bürgerinitiative „Stoppt die B 65 neu“ hat bei einem Ortstermin mit den heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Gerda Hövel, Christian Calderone und Burkhard Jasper am Westerdamm in Lockhausen deutlich gemacht, dass die mittlerweile mehr als 1200 Mitglieder der Initiative mit der vom Bundesministerium für Verkehr geplanten neuen Trassenführung der B 65 auf dem Gebiet der Gemeinde Bad Essen nicht einverstanden sind.

Bekräftigt wurde dabei: Die Neuplanung der B 65 mit der im Bundesverkehrswegeplan eingezeichneten Meldelinie verschlinge wertvolle Kulturlandschaft, sie sei zudem ein Affront gegen den in den letzten Jahren erfolgreich aufgebauten Tourismus der CittaSlow-Gemeinde Bad Essen und eine erhebliche Beeinträchtigung für alle Erholungssuchenden. Die mit einem Bau der geplanten B 65 zu erwartende Absenkung des Grundwasserspiegels gefährde nicht nur die Wasserversorgung der betroffenen Kommunen sowie angrenzende Naturflächen.

Gerda Hövel betonte: „Es war ein gutes und wertvolles Gespräch. Die Sorgen vieler Menschen sind deutlich geworden.“ Lösungen seien nur in Abstimmung und Gesprächen mit Landkreis, Gemeinde Bad Essen und Landesstraßenbauverwaltung möglich. Sie werde die Hinweise und Forderungen mit in die weiteren Gespräch nehmen.

Christian Calderone unterstrich zudem: „Der Bundesverkehrswegeplan ist kein Evangelium. Er kann verändert werden. Der Straßenverlauf muss ja nicht so bleiben.“ Es sei deutlich geworden, dass „die Meldelinie nicht akzeptiert wird,“

Die Bürgerinitiative fordert „den verbindlichen Ausschluss der Meldelinie zur B 65 neu aus allen zukünftigen Verkehrskonzepten und von den Kommunalpolitikern, dass sie ab sofort für absolute Transparenz in allen Fragen der Verkehrsplanung im Altkreis sorgen.“

Politik und Verwaltung sollten ab sofort an einem Verkehrskonzept arbeiten, das den Ort Wehrendorf, den Lkw-Verkehr in Bohmte, den neuen Hafen und das neue Gewerbegebiet – unter Ausschluss der neuen Meldelinie der B 65 - einbezieht.

Die Bürger sollen nach Auffassung der Initiative an der Erarbeitung des Verkehrskonzeptes beteiligt, Zusammenarbeit, Transparenz und Dialog groß geschrieben werden.