Trasse der B 65 „Konstruktives Gespräch“ mit Berghegger in Bad Essen

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Mitglieder der Familie von dem Bussche und Vertreter der Bürgerinitiative gegen die Verlegung der B 65 haben sich auf Schloss Hünnefeld mit dem Bundestagsabgeordneten André Berghegger getroffen. Foto: Annalena KleinMitglieder der Familie von dem Bussche und Vertreter der Bürgerinitiative gegen die Verlegung der B 65 haben sich auf Schloss Hünnefeld mit dem Bundestagsabgeordneten André Berghegger getroffen. Foto: Annalena Klein

Harpenfeld. Mitglieder der Familien von dem Bussche und Vertreter der Bürgerinitiative gegen die Verlegung der B 65 haben sich auf Schloss Hünnefeld mit dem Bundestagsabgeordneten André Berghegger getroffen. Die Beteiligten sahen die Diskussion „konstruktiv“.

Alle Beteiligten sind sich einig: Das sei ein konstruktives, offenes Gespräch gewesen. „Dass die mögliche Verlegung der B 65 durch diese wunderschöne Kulturlandschaft führen soll, erklärt die hohe Emotionalität hinter dieser Thematik“, sagt Philip Freiherr von dem Bussche und deutet auf die anliegenden Felder von Schloss Hünnefeld.

Für die Menschen zähle nicht nur die persönliche Betroffenheit beim Thema B 65, sondern der Widerstand gegen die Verlegung der B 65 sei auch eine Solidarisierung der Menschen mit dem „Konzept Bad Essen“.

Es sei ein konstruktives Gespräch gewesen, in dem auch noch einmal deutlich gemacht wurde, dass das Vorgehen der Verantwortlichen zu einem Vertrauensverlust geführt habe, so von dem Bussche.

(Weiterlesen: Diskussion im Ortsrat Lockhausen)

„Was wir jetzt brauchen, ist ein gemeinsames, konstruktives ‚Nach-vorne-gehen‘, eine Chance auf nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum – dafür darf nicht das Hinterland geopfert werden.“ Und dafür werde man Verbündete brauchen.

Den Ball nimmt André Berghegger (CDU) auf: Auch der Bundestagsabgeordnete sieht das Gespräch „sehr offen und gut“.Es sei wichtig, schnellstmöglich mit den Menschen Gespräche zu führen, sobald Nöte da seien. Nach dem Zuhören müsse man nun einen Schritt weiter gehen.

Aus seiner Sicht sei im Bundesverkehrswegeplan vieles „gut gemeint“, doch es müssten noch Fragen erörtert werden. „Wir müssen den Blick nach vorne richten. Die Trasse der B 65 in so unberührter Natur muss vermieden werden – trotzdem muss man die Verkehrssituation in Wehrendorf in den Griff bekommen“, sagt Berghegger.

„Es muss nun eine Lösung mit größtmöglicher Übereinstimmung gefunden werden.“ Laut Berghegger hätten sich die Wissenstände rund um das Thema Verlegung der B 65 bei allen Beteiligten gedeckt.

Der Politiker betont, dass man immer das Gespräch suchen sollte, egal, welcher Art das Thema ist: „Man muss Fragen klären und Entscheidungen transparent machen, sonst schafft man Misstrauen.“


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