Förderverein sorgt für Leben Der Dorfplatz gehört einfach zu Lintorf


Lintorf. Viel Lob gibt es regelmäßig für den Dorfplatz Lintorf und diejenigen, die dafür sorgen, dass der Platz auch nach zehn Jahren ausgesprochen gut aussieht.

Viele Erinnerungen werden wach, wenn am Samstag, 7. Mai, die Feierstunde zum 10. Geburtstag des Dorfplatzes Lintorf um 19 Uhr beginnt. Die Idee für einen solchen Treffpunkt für alle Generationen ist mindestens drei Jahre älter und aus dem Ortsrat hervorgegangen. Und der Dorfplatz wird stets mit dem plötzlich verstorbenen Vorsitzenden Wolfgang Hamker verbunden bleiben.

Gestaltet wurde der Dorfplatz an drei großen Bauwochenenden unter Mithilfe zahlreicher Lintorfer Bürger. Und die heutige Vorsitzende Annette Pannenborg weiß: „Der Platz ist immer belebt, und zum Glück gibt es nur wenig Vandalismus. Der Dorfplatz gehört zu Lintorf und kommt gut an.“ Häufig kommen größere Gruppen aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen nach Lintorf. Sogar die Feier einer standesamtlichen Hochzeit fand dort bereits statt. Die Attraktivität des Platzes für Mädchen und Jungen wird von Besuchern so zusammengefasst: „Wir sehen die Kinder nicht mehr, außer wenn sie Hunger haben.“

Wasser und Sportflächen stehen für alle zur Verfügung. Jeder kann einfach kommen, und aktiv werden. Für den Nachwuchs bildet der natürliche Baulauf , der das Dorfplatzgelände durchzieht, eine Attraktion. Dabei kann es allerdings zu Missverständnissen kommen. Da es nicht zu verhindern ist, dass Sand vom Sandkasten in den Bach gelangt, sollte ein Staudamm, vor dem sich das Sediment absetzen kann, die Arbeit erleichtert. Dann müsste nur an einer Stelle ausgebaggert werden. Die Arbeiten wurden in Angriff genommen. Durch ein Rohr wurde das Wasser umgeleitet, damit der Zement härten konnte. Nur: Das Bauwerk war plötzlich verschwunden. Die Erklärung, so Pannenborg, war einfach: Den Kindern war über Jahre beigebracht worden, dass Staudämme am Bau verboten sind – und sie hatten sich entsprechend verhalten...


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