Über St. Hülfe Höchstspannungsleitung nach Wehrendorf wird gebaut

Der geplante Stromtrassenbau wird von Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) nach St. Hülfe und weiter von St. Hülfe nach Wehrendorf führen. Foto: Oliver KratoDer geplante Stromtrassenbau wird von Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) nach St. Hülfe und weiter von St. Hülfe nach Wehrendorf führen. Foto: Oliver Krato

pm/as Wehrendorf. Netzbetreiber Amprion wird die neue Höchstspannungsleitung von St. Hülfe nach Wehrendorf ausbauen.

Künftig soll Strom durch eine 380- kV-Leitung geleitet werden. In Dielingen-Reiningen in der Gemeinde Stemwede wird die Leitung weiterhin Bauernhöfe überspannen. Im Niedersächsischen Ministerialblatt wurde die Entscheidung für die neue Stromtrasse nach Wehrendorf öffentlich bekannt gemacht.

Mit dem Bau dieser Trasse wird eine Netzlücke im Stromnetz zwischen dem Norden und der Mitte Niedersachsens und den Bevölkerungszentren in Nordrhein-Westfalen geschlossen. Die Trasse gehört nach Mitteilung aus Hannover zu den wichtigen Infrastrukturmaßnahmen für den Anschluss der in Niedersachsen erzeugten Windenergie und „wird abschnittsweise über Teilerdverkabelung realisiert. Mit dieser zusätzlichen Übertragungsleistung wird es möglich werden, Windstrom in verstärkten Maße ins Netz einzuspeisen und die zeitweise Abschaltung von Windkraftwerken zu reduzieren. Damit wird der Anteil des klimafreundlichen Windstroms in unseren Netzen erhöht und die Kosten der Abregelung von Windrädern reduziert. Das kommt allen Stromkunden zugute“, so Umweltminister Stefan Wenzel in einer Presseerklärung.

Die Landesregierung setze sich weiter dafür ein, dass auch bei allen anderen Trassenprojekten in Niedersachsen Erdkabeltechnik zumindest in Teilabschnitten zum Einsatz komme, sagte der Minister, der eine Ermutigung für die Energiewende sieht.

Der geplante Stromtrassenbau wird von Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) nach St. Hülfe und weiter von St. Hülfe nach Wehrendorf (Gemeinde Bad Essen) führen. Mit den jetzt erreichten Planfeststellungsbeschlüssen für die beiden Bauabschnitte wurden die Genehmigungen für mehr als 90 Trassenkilometer in Niedersachsen erteilt.


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