Start im Februar Neue Krippe auf dem Essener Berg nimmt Betrieb auf

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Der Bau ist abgeschlossen. Jetzt wird eingeräumt. Von links, Lena Neumann, Tanita Akkermann, Svenja Beermann und Thalea Künker. Foto: Lars HerrmannDer Bau ist abgeschlossen. Jetzt wird eingeräumt. Von links, Lena Neumann, Tanita Akkermann, Svenja Beermann und Thalea Künker. Foto: Lars Herrmann

Essenerberg . Thalea Künker tanzte zuletzt auf zwei Hochzeiten, wie es im Volksmund heißt. Einerseits leitete sie bis Anfang Januar die Charly’s-Kinderparadies-Krippe in Melle. Andererseits gibt es noch viel in der neuen Krippe auf dem Essener Berg zu tun, bevor dort ab dem 1. Februar die ersten Kinder spielen können.

Die 26-Jährige wird die Leitung übernehmen und ist stets informiert, wie weit die Arbeiten vorangeschritten sind: „Der Bau ist seit Anfang Dezember offiziell abgeschlossen. Kurz darauf hat die Tischlerei Böhning auch die ersten Möbelstücke angeliefert.“

Am vergangenen Montag hat sie mit ihren Kolleginnen damit begonnen, alles für die Kinder herzurichten. „Außerdem erarbeiten wir die Konzeption und lernen uns kennen“, sagt Thalea Künker. Wobei Kennenlernen nur bedingt zutrifft: Eine Erzieherin kennt sie aus der Charly’s-Krippe Bad Essen, die anderen beiden vom Probearbeiten aus Melle. Da in kurzer Zeit aber noch so viele Anmeldungen hinzugekommen sind, werden noch weitere Erzieherinnen und Erzieher gesucht.

Hausbesuche absolviert

Ab Februar werden 14 Kinder die Krippe in der Meller Straße besuchen. Im August kommen acht weitere hinzu. „Wir starten am 1. Februar mit der Eingewöhnung. Die Hausbesuche im Vorfeld haben wir schon fast alle gemacht, zumindest bei den Kindern, die ab Februar schon bei uns sind“, berichtet die Leiterin: „Wir besuchen die Familien, weil wir möchten, dass die Kinder uns in ihrer gewohnten Umgebung kennenlernen.“

Sie freut sich, dass bislang alles so reibungslos geklappt hat und im Zeitplan geblieben ist: „Ich kann mich auch deshalb so gut um die Krippe auf dem Essener Berg kümmern, weil mein Team in Melle mich super unterstützt hat. Ich konnte alle Termine wahrnehmen, weil es mir den Rücken freigehalten hat“, lobt sie.

Gegenseitiger Austausch

Klingt nach traurigem Abschied, aber: Der gegenseitige Austausch untereinander ist von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewünscht und erfolgt regelmäßig. Thalea Künker wird also noch oft die Gelegenheit haben, mit ihren Kolleginnen aus Melle über die „guten, alten Zeiten“ zu plaudern – sicherlich auch noch auf so mancher richtigen Hochzeit.


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