Ömer Gür dankt alle, die helfen 31 Erstspender beim Termin in der Moschee in Linne

Von Gertrud Premke

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Linne. Zum dritten Mal fand in der Sultan-Murad-Moschee in Linne an der Buerschen Straße ein Blutspendetermin statt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt spendeten 125 Personen Blut, wobei 31 Erstspender waren.

„Es ist schon fast zur Routine geworden, professionell und in schöner Stimmung“, so Frank Wendel, Beauftragter des Blutspendedienstes in Springe, als die ersten Spender um drei Uhr erschienen.

Zu den ersten Spendern gehörte Selda Özdemir, die sich nach dem eigenen Aderlass zudem der Mitarbeit am stärkenden Buffet mit türkischen Köstlichkeiten widmete, das 15 Frauen in Heimarbeit für die Spender vorbereitet hatten .

Lebensrettend

„Spende Blut – rette Leben“, so lautet nicht nur der Slogan des DRK-Blutspendedienstes, sondern Wendel betonte, dass Blut nicht nur lebensrettend sein kann, sondern auch für die Spender wichtig ist. „Das meiste Blut wird nicht wie oft angenommen für Unfälle oder Notfälle verwendet, sondern steht für die Behandlung von Krebspatienten zur Verfügung“, hieß es weiter.

Obwohl der Verbrauch in den Krankenhäusern als rückläufig bezeichnet werde, sei Blut unverzichtbar. Es könne nicht künstlich hergestellt werden. Wichtig für die Spender: Zur Spende gehört ein kostenloser Gesundheitscheck.

Ulrich Sälter, kommissarischer Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wittlage, erinnerte in Linne daran, dass es Jürgen Schierbaum zu verdanken ist, dass die Aktion in der Sultan-Murad-Moschee ins Leben gerufen wurde.

Viele helfen mit

Ömer Gür, Vorsitzender der Sultan-Murad-Moschee, dankte allen Spendern, den Mitarbeitern der DRK-Blutspendedienstes, dem örtlichen DRK, den Helfern und insbesondere den Frauen der Moschee für die Zubereitung der Speisen und ganz besonders Dr. Josef Hoffschröer für sein großes Engagement bei der Spende in der Moschee.

„Die Blutspende in der Moschee hat den Gedanken der interkulturellen Zusammenarbeit der zwei Vereine, des Deutschen Roten Kreuzes und des Moschee-Vereins, die hier vorbildlich zusammenarbeiten“, so Gür. Weiter betonte er, dass sich die türkischstämmige Bevölkerung in der Moschee als Ort zum Blutspenden wohlfühlt.

Ismail Batak, Imam der Sultan-Murad-Moschee, betonte: „Blutspenden ist eine gute Tat für die Menschheit, und ich bin mit der regen Teilnahme sehr zufrieden, zu der auch zahlreiche Teilnehmer aus dem Pr. Oldendorfer Raum gekommen waren.“

Außerdem waren einige der Flüchtlinge aus Rabber nach dem Gebet gekommen, um sich die Teamarbeit, die rund um das Blutspenden läuft, einmal genauer anzuschauen.


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