Heimspiel für einen Profi Beim dreiteiligen Tanzworkshop in Bad Essen dabei sein

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So sah Tanzen für den Nachwuchs vor rund 60 Jahren aus: Erster Tanzkurs für Kinder in Osnabrück, September 1955, Foto: Kurt Löckmann, 710/55So sah Tanzen für den Nachwuchs vor rund 60 Jahren aus: Erster Tanzkurs für Kinder in Osnabrück, September 1955, Foto: Kurt Löckmann, 710/55

Bad Essen. Wie gelingt es tanzinteressierten Jugendlichen, sich für den dreiteiligen Workshop „Move!“, der an den Samstagen, 7., 14. und 21. November, jeweils von 14 bis 16 Uhr in der Turnhalle am Gymnasium stattfindet, anzumelden? Ganz einfach: Man schicke eine E-Mail an foto@kleinetroll.com mit dem Vermerk „Ich bin dabei“.

Was aber geschieht im Verlauf des Workshops, den die Tanzpädagogin Eva-Maria Stock leitet? Die Veranstaltung basiert auf der Zusammenarbeit von Kunstschule Bad Essen und Trio (Treff im Ort). Vorsitzender Gerrit Spijkerboer kennt die Leiterin, die aus Bad Essen stammt und zusammen mit seinem Sohn Abitur gemacht hat – und fragte wegen des Kurses. Eva-Maria Stock sagt: „Ich habe mich unglaublich gefreut, als er mich angesprochen hat. Für mich ist es einfach schön, etwas in Bad Essen zu machen.“

Die Tanzexpertin ist viel im In- und Ausland in Sachen Tanzen unterwegs. Seit August 2015 ist sie Dozentin für Kindertanz, Ballett, Hip Hop und zeitgenössischen Tanz am Modern Dance Center Dortmund. Außerdem setzt sie ihre choreografische Tätigkeit im Rahmen der Musiktheater-AG der Deutschen Schule Stockholm fort.

Kein Vorwissen nötig

An den drei Samstagen in Bad Essen wird es um Tanz, Musik und vor allem den Spaß an der Bewegung gehen. Eva-Maria Stock sagt: „Ich bin schon ganz gespannt, wie alles läuft.“ Wichtig ist ihr, dass sie keine Choreografie vorgeben will und dass alle Tanzfreunde dabei sein können – unabhängig vom Vorwissen. „Es soll viel von den Teilnehmern kommen, dann entstehen häufig überraschende Dinge.“

Die Fragen im Vorfeld lauten: „Was bewegt dich? Bei welchem Beat kannst du nicht still bleiben? Oder: Und kann man eigentlich auch ohne Musik tanzen?“ Diesen Überlegungen wird tänzerisch nachgegangen.

Tänze werden einstudiert, es wird experimentiert und ausprobiert. Besonders wichtig dabei, dass die Teilnehmer (egal ob mit oder Tanzerfahrung) stets im Mittelpunkt stehen. Daher geht es auch nicht darum, fertige Choreografien zu erlernen, sondern selbst zu überlegen, wie man sich durch Tanz ausdrücken kann und wie sehr Musik die Bewegung beeinflusst.

Abschlusspräsentation

Am Ende soll aus diversen Puzzleteilen eine bunte Vorführung entstehen, die am Samstag, 21. November, um 16.30 Uhr im Rahmen einer Abschlusspräsentation in der Sporthalle des Gymnasiums gezeigt werden soll. Dazu sind dann auch die Familien und Freunde der Teilnehmer, aber auch andere Interessierte eingeladen.

Und noch etwas gehört zu dem Workshop, für den 20 Euro zu entrichten sind: Die Teilnehmer erhalten ein Abschlusszertifikat.


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