„Ja“ des Gemeinderates Grünes Licht für neues Gewerbegebiet in Bad Essen

Von Andreas Schnabel

Um die weitere gewerbliche Entwicklung Bad Essens voranzutreiben, soll der nordöstlich der Gartenstraße vorhandene Gewerbe- und Einzelhandelsstandort mit dem Bebauungsplan „Am Langen Kreuz“ abgerundet werden. Foto: Oliver KratoUm die weitere gewerbliche Entwicklung Bad Essens voranzutreiben, soll der nordöstlich der Gartenstraße vorhandene Gewerbe- und Einzelhandelsstandort mit dem Bebauungsplan „Am Langen Kreuz“ abgerundet werden. Foto: Oliver Krato

Bad Essen. Mit dem einstimmig gefassten Abwägungs- und Satzungsbeschluss hat der Bad Essener Gemeinderat grünes Licht für den Bebauungsplan Nr. 75 „Am Langen Kreuz“ gegeben. Jetzt soll der attraktive Bereich am Westeingang von Bad Essen zu einem Gewerbegebiet entwickelt werden.

Ziel ist die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Um die weitere gewerbliche Entwicklung der Gemeinde Bad Essen voranzutreiben, soll der nordöstlich der Gartenstraße vorhandene Gewerbe- und Einzelhandelsstandort mit Bauking und Lidl durch Überplanung von Flächen im Bebauungsplan „Am langen Kreuz“ abgerundet werden, unterstreicht auch Bürgermeister Timo Natemeyer, der betont: „Wir müssen dafür sorgen, dass die gewerbliche Entwicklung weitergeht. Speziell am Ortseingang sollte eine Lösung gefunden werden, die städtebaulich verträglich ist. Das ist durch den Vorhabenträger, einen erfolgreichen heimischen Unternehmer, gegeben.“

Gemeint sind die Ackerflächen zwischen Gartenstraße und den Gleisen der Wittlager Kreisbahn, die am Sportgelände entlang verlaufen.

Der geltende Flächennutzungsplan der Gemeinde stellt im Bereich südlich der Gartenstraße und nördlich der Kreisbahn grundsätzlich gewerbliche Bauflächen dar.

Siegfried Lippert (SPD) spricht sich für das Gewerbegebiet aus und sagt: „Aufgrund der besonderen Lage muss aber vermehrt Wert darauf gelegt werden, dass das Eingangsbild zur Ortschaft Bad Essen nicht nachhaltig beeinflusst wird.“ Mit den entsprechenden Bauvorschriften sollte darauf geachtet werden, dass die baulichen Anlagen den Vorstellungen der Gemeinde an dieser Stelle entsprechen.

Heinrich Spethmann (CDU): „Der erste Eindruck ist entscheidend. Deshalb ist gut, dass hier an dieser Stelle eben kein großflächiger Einzelhandel angesiedelt wird, sondern ein heimisches Unternehmen mit einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte, das innovativ ist und weiter wachsen will. Die Gemeinde Bad Essen kann sich glücklich schätzen, dass es hier solche Unternehmer gibt.“

Joachim Lücht (Bündnis 90/Die Grünen) weist darauf hin, dass die Planforderung laute: Die Eingrünung erfolgt auf der gesamten Länge von Süden nach Norden.

Einig sind sich alle Ratsmitglieder einschließlich Grünen: Am „Langen Kreuz“ in der Gemarkung Harpenfeld soll die positive gewerbliche Entwicklung Bad Essens der vergangenen Jahre in den Ortschaften Dahlinghausen, Wittlage, Wehrendorf und Rabber fortgeführt werden.