Attraktion für gesamte Region Die Marina Bad Essen ist offiziell eröffnet

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Bad Essen. Die Marina Bad Essen ist offiziell eröffnet. Die Einweihung des Jachthafens fand während des Hafenfestes statt. Der Hafenbau einschließlich des Servicegebäudes ist einer von drei Bestandteilen im Sanierungsgebiet Hafenstraße. Dazu gehören außerdem das Wohnbaugebiet „An der Marina“ sowie die Umnutzung des großen Speichers am Mittellandkanal.

„Ein tolles Bild. So könnte es jeden Tag sein“, sagte Bürgermeister Timo Natemeyer mit Blick auf den Hafen und die zahlreichen Gäste, die zum Fest und zur Marinaeröffnung gekommen waren. Viele Ehrengäste waren dabei. So die Landtagsabgeordnete Gerda Hövel und der Bundestagsabgeordnete André Berghegger, Vertreter der Nachbarkommunen, Landrat Michael Lübbersmann sowie der ehemalige Landtagsabgeordnete Ernst-August Hoppenbrock und Bad Essens Altbürgermeister Günter Harmeyer. Letzterem galt der besondere Dank Natemeyers, denn ohne Harmeyer wäre das Projekt am Mittellandkanal niemals zustande gekommen.

Förderprogramm

Ausgangspunkt war im Jahr 2008 die Aufnahme der Gemeinde Bad Essen in das Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ „Mithilfe dieser finanziellen Unterstützung von Bund und Land und zusätzlichen EU-Fördermitteln hat die Gemeinde die einmalige Chance, die gewerbliche Brache entlang des Mittellandkanals innerhalb der folgenden Jahre durch eine völlige Neustrukturierung einer attraktiven Nutzung zuzuführen“, daran erinnerte Natemeyer. Hinzu kam auch private Investoren. Es folgte ein Architektur und Planungswettbewerb für die Neugestaltung des 14 Hektar großen Areals.

Im Baugebiet „An der Marina“ wurden inzwischen alle 29 Grundstücke veräußert. „Die Nachfrage war so groß, dass diese verlost werden mussten“. Und auf der anderen Kanalseite wird derzeit der Bereich „Im Apfelgarten“ ebenfalls bebaut. Was wird aus dem Speicher? Es laufen Gespräche. Natemeyer zeigte sich zuversichtlich, dass diese erfolgreich abgeschlossen werden und dass dann 2016 vielleicht schon ein weiteres Fest gefeiert werden könne.

Das Herzstück

„Die Marina ist das Herzstück des Wohn- und Freizeitzentrums“, , so der Bürgermeister. Das Hafenbecken ist 50 mal 70 Meter groß und bietet bis 40 Liegeplätze. Hinzu kommen das Servicegebäude mit der Terrasse sowie auch öffentlichen Toiletten. Die beiden Hafenmeister – Harald Kruse und Manfred Leinker – haben dort ihr Büro. „Sie haben einen schönen Arbeitsplatz. Schöner als der des Bürgermeisters im Rathaus...“, sagte Natemeyer.

Aus Hannover war Daniela Behrens, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, nach Bad Essen gekommen. An dem Gesamtprojekt Hafenstraße beteiligt sich sowohl das Wirtschafts- als auch das Sozialministerium. Tourismus gehört zur Abteilung Wirtschaft. „In Niedersachsen sind allein 400000 Menschen in diesem Bereich beschäftigt. Mehr als in der Autoindustrie“, so Behrens. Fördermittel wie die für die Marina seien doppelt gut investiert. Nicht nur Touristen profitierten von einem Projekt wie dem Jachthafen, sondern auch die Bürger des Ortes, sprich die heimische Wirtschaft.

Landrat Michael Lübbersmann freute sich, dass mit der Marina Bad Essen der Landkreis Osnabrück als Ganzes einen neuen Anziehungspunkt gewonnen habe. Sein Dank galt allen Beteiligten. Das Gebiet Hafenstraße war eine Herausforderung. Die Gemeinde habe das erkannt und diese Herausforderung angenommen. Und am Ende sei das Ziel mit Tatkraft und Energie erreicht worden. Es gebe also in der Tat, gute Gründe zu feiern.


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