„Ja“ zu touristischer Nutzung Bad Essen-Brockhausen: Aus Bunkern werden Ferienhäuser


Brockhausen. Auf dem Gelände des ehemaligen Munitionsdepots in Brockhausen können Ferienhäuser entstehen. Die touristische Folgenutzung der früheren militärischen Liegenschaft wird das Übernachtungsangebot künftig ergänzen.

Von den gelungenen Musterumbauten hatten sich die Mitglieder des Fachausschusses vor Ort überzeugt.

In der letzten Sitzung dieses Jahres hat der Bad Essener Gemeinderat unter Leitung der stellvertretenden Ratsvorsitzenden Ulla Möhr-Loos einstimmig den Weg frei gemacht für eine neue Nutzung des ehemaligen Munitionsdepots, indem die Abwägungs- und Feststellungsbeschlüsse zur 49. Änderung des Flächennutzungsplanes und zum Bebauungsplan Nr. 74 „Die Stuckhorst“ gefasst wurden.

Es sollen zunächst zehn Bunker zu Ferienhäusern umgebaut werden. Insgesamt 47 Bunker mit entsprechender Erschließung und Nebengebäude stehen auf der fast 14 Hektar großen Fläche mit zwei Teichen nördlich des Dorfes.

Ratsherr Heinfried Helms (CDU) sagte, das Vorhaben bedeute eine „sinnvolle Folgenutzung und ist wichtig, denn Bad Essen hat die Entwicklungsaufgabe Fremdenverkehr und Tourismus. Es gibt keine Bedenken gegen die Ferienhäuser. Mein Respekt gilt dem Unternehmer und Investor. “

Willi Ahrens (SPD): „Dieses Projekt ist richtig und wichtig. Es ist gut für Brockhausen und gut für Bad Essen. Das Gelände wurde in einen ansehnlichen Zustand gebracht.“ Joachim Lücht (Bündnis 90/Die Grünen) betonte, dies sei eine gelungene Umwandlung: „Die letzten Reste des Kalten Krieges verschwinden aus Bad Essen. Und das ist gut so.“


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