10000 Euro für Kinderheim ZF-Mitarbeiter übergeben Scheck an Tabita Wehrendorf

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Unterstützen das indische Kinderheim in Chennai: ZF-Mitarbeiter Jürgen Bunge, Susanne Obert und Andrea Henning überreichen Gilda Rische-Wessel und Manuela Singer vom Tabita-Verein den Spendenscheck (von links). Foto: privatUnterstützen das indische Kinderheim in Chennai: ZF-Mitarbeiter Jürgen Bunge, Susanne Obert und Andrea Henning überreichen Gilda Rische-Wessel und Manuela Singer vom Tabita-Verein den Spendenscheck (von links). Foto: privat

Wehrendorf. Einen Spendenscheck in Höhe von 10000 Euro haben Mitarbeiter der ZF Friedrichshafen AG am Freitag Manuela Singer und Gilda Rische-Wessel vom Wehrendorfer Verein Tabita übergeben. Das Geld soll zur Finanzierung des Kinderheims „Voice of Heaven“ im indischen Chennai dienen (das Wittlager Kreisblatt berichtete).

Durch eine Überschwemmung wurde das ursprüngliche Zuhause der 28 Kinder vernichtet. Seitdem leben sie in beengten Verhältnissen, verteilt auf zwei Mietwohnungen. Mit Spenden soll ein neues Gebäude in der indischen Metropole erworben werden, allerdings fehlen für den Kauf der Immobilie, die bis Ende Dezember bezahlt werden muss, immer noch rund 70000 Euro.

Der Automobilzulieferer ZF unterstützt seit 2005 mit seinem Verein „ZF hilft“ Menschen, die unter Naturkatastrophen, Hungersnöten, Epidemien oder Krieg leiden.

Die Spendengelder stammen von den Konzernmitarbeitern in Deutschland und der Unternehmensleitung. Den Anstoß, für den Freundeskreis Tabita zu spenden, gab eine Mitarbeiterin aus Wehrendorf, die am ZF-Standort Stemwede-Dielingen arbeitet. In Chennai betreibt der Automobilzulieferer seit vier Jahren ein Produktionswerk für Fahrwerkkomponenten mit rund 300 Mitarbeitern.

Die Spendenübergabe im Wehrendorfer Tabita-Haus nutzten die ZF-Mitarbeiter, um sich über die Arbeit des Vereins zu informieren. Manuela Singer berichtete von den zahlreichen Aktivitäten Tabitas, die von der Unterstützung mehrerer Kinderheime über die Verschickung von Kleiderpaketen bis hin zur wöchentlichen Suppenküche reichen. Anschließend führte sie die Besucher durch den Kotten und zeigte zum Abschluss noch einen kleinen Film von dem überfluteten Kinderheim in Chennai.

Vom Überfluss abgeben

Die ZF-Mitarbeiter waren von der Präsentation beeindruckt. „Sie bewirken wahnsinnig viel“, sagte Susanne Obert, die sich um den Verein „ZF hilft“ kümmert. „Wir leben im Überfluss und bräuchten uns nur von einigen Sachen zu trennen. Wir müssten noch nicht einmal etwas opfern“, stellte Jürgen Bunge vom Beirat „ZF hilft“ nach dem Haus-Rundgang fest. Die Spendenaktion sei eine gute Gelegenheit, die Arbeit von Tabita in die Köpfe und Herzen der Kollegen zu bringen und den Wehrendorfer Verein noch bekannter zu machen, so Bunge.


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