SPD vor Ort bei der Feuerwehr Wimmer: Wasser über lange Wege heranführen

Von Rainer Westendorf

Die Gäste von der SPD mit Timon Lachmann und Jan Mengers von der Ortsfeuerwehr Wimmer sowie Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer. Foto: Rainer WestendorfDie Gäste von der SPD mit Timon Lachmann und Jan Mengers von der Ortsfeuerwehr Wimmer sowie Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer. Foto: Rainer Westendorf

Wimmer. „Das war doch sehr beeindruckend“, merkte Axel Gruczyk, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bad Essen, nach dem Termin in Wimmer an. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SPD vor Ort“ war eine Gruppe zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr in Wimmer.

Nach der Begrüßung im neuen Gruppenraum der Feuerwehr ging es dann hinüber in das Feuerwehrgerätehaus.

„Die Ortswehr zählt 34 aktive Mitglieder sowie 15 Kameraden der Altersabteilung“, erläuterte Ortsbrandmeister Jan Mengers. Gemeinsam mit Hauptfeuerwehrmann Timon Lachmann gab Mengers Einblicke in die (ehrenamtliche) Arbeit der Wehr, Aufgabengebiete und Ausstattungsgerätschaften.

Die Freiwillige Feuerwehr Wimmer und die Freiwillige Feuerwehr Heithöfen bilden eine Alarmeinheit in der Gemeinde Bad Essen. Das heißt, bei einem Einsatz werden beide Wehren zusammen alarmiert. Ihre Hauptaufgabe besteht neben der Tätigkeit als Ortswehr in der Gemeinde Bad Essen in der Wasserförderung über lange Wege. So verfügt die Wehr in Wimmer über ein Tragkraftspritzenfahrzeug – Baujahr 1992 – und zusätzlich über einen Schlauchanhänger. Den haben Kameraden selbst für diesen Zweck hergerichtet. Bestückt ist der Anhänger mit zweimal 700 Metern Schläuchen. Gesamtlänge also: 1,4 Kilometer.

„Die Schlauchleitung kann übrigens aus dem fahrenden Anhänger heraus verlegt werden“, berichtet Timon Lachmann. Eine Löschwasserversorgung mithilfe der langen Schlauchleitungen ist natürlich besonders in den Außenbereichen der Gemeinde wichtig. Es gibt hier nicht so viele Hydranten wie in Ortsnähe.

Kameraden aus Wimmer beziehungsweise der Alarmeinheit sind auch bei überörtlichen Großschadensereignissen gefordert. So beim Brand im Kompostierwerk Schweger Moor und erst kürzlich bei einer Bombenentschärfung in Osnabrück. Auch bei Hochwasserkatastrophen waren Wehrmitglieder im Einsatz. Daran erinnert eine Urkunde mit einem Sandsack-Motiv im Gruppenraum der Feuerwehr...