Ortsverband übernimmt Gepäcktransport THW Bad Essen hilft Asylsuchenden aus Syrien

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Die THW-Helfer aus Bad Essen warten im Landesaufnahmelager auf die Flüchtlinge und deren Gepäck, das nach Hesepe transportiert wird. Foto: Eckhard GrönemeyerDie THW-Helfer aus Bad Essen warten im Landesaufnahmelager auf die Flüchtlinge und deren Gepäck, das nach Hesepe transportiert wird. Foto: Eckhard Grönemeyer

Bad Essen/Bramsche. In den letzten Monaten hat der THW-Ortsverband Bad Essen für etliche Gruppen von Asylbewerbern, vornehmlich Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien, deren erste Station im Bundesgebiet das Landesaufnahmelager in Bramsche war, den Koffertransport vom Flughafen in Hannover-Langenhagen übernommen.

Während die Asylbewerber meist mit zwei Reisebussen jeweils am späten Nachmittag vom Flughafen bei Hannover in das Landesaufnahmelager im Landkreis Osnabrück gebracht wurden, konnte das umfangreiche Gepäck separat in einem THW-Lkw mit Ladebordwand nach Bramsche transportiert und dort wieder sortiert in mehreren Reihen ausgeladen werden. Für die THW-Helfer war dies ein kleiner humanitärer Beitrag für die Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsgebieten im Mittleren Osten.

Auch wenn bei diesem humanitären Dienst nicht allzu viel Zeit für Gespräche mit den Asylbewerbern blieb, so war es den THW-Helfern doch ein Anliegen, durch freundliche Gesten mit ihnen zu kommunizieren oder, wenn sie von den Neuankömmlingen in englischer Sprache angesprochen wurden, mit ihnen ein paar nette Sätze zu wechseln.

Insbesondere bei den Kindern unter den Ankömmlingen konnte man einerseits ein kindliches Interesse, allerdings auch eine gewisse Ängstlichkeit vor Männern in einer für sie fremden Uniform spüren. Allein durch freundliche Gesten konnten die Berührungsängste der Flüchtlinge abgebaut werden. Die THW-Helfer hätten gerne mehr über das Schicksal einzelner Asylbewerber erfahren, was aber nicht möglich war.

Beim Verladen der Koffer hatten die Helfer den Eindruck, dass dies das vermutlich einzige Hab und Gut der Flüchtlingsfamilien war, das sie mit in ihr Gastgeberland gebracht hatten.


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