Naturführung am Sonntag Ab Hustädte durch das Quellgebiet der Hunte

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Die Teilnahme an Exkursionen, die im Rahmen der „Meller Naturführungen“ angeboten werden, ist immer ein Erlebnis.Foto: Oliver Klas/Pixelio.deDie Teilnahme an Exkursionen, die im Rahmen der „Meller Naturführungen“ angeboten werden, ist immer ein Erlebnis.Foto: Oliver Klas/Pixelio.de

Hustädte. Die Hunte, einer der bekanntesten Flüsse Norddeutschlands, entspringt im Grenzbereich von Buer und Oldendorf. Am Sonntag, 9. November, steht das Quellgebiet des Fließgewässers im Mittelpunkt einer Exkursion, die einen weiteren Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm der „Meller Naturführungen“ bildet.

Die Hunte geht aus vier Quellarmen hervor. Das Quellgebiet der Hunte liegt etwa 180 Meter über dem Meeresspiegel. Der Bach fließt von Holzhausen aus durch Hustädte, Sehlingdorf, Buer vor dem Walde nach Meesdorf, wo er nach Norden schwenkt und im bekannten Huntetal zwischen dem Linner Berg und dem Kleinen Kellenberg das Wiehengebirge durchschneidet. In ihrem rund sechs Kilometer langen Oberlauf nimmt sie im Kirchspiel Buer mehrere Nebenbäche auf, sodass sie in früheren Zeiten in Meesdorf das Sägewerk Huntemühlen und die wenige Hundert Meter davon entfernt gelegene Ölmühle antreiben konnte. Nach weiteren zwei Kilometern erreicht sie in der Gemeinde Bad Essen das norddeutsche Flachland, nach 37 Kilometer Lauflänge durchfließt sie den Dümmer See – und nach 110 Kilometern mündet sie bei Elsfleth nordöstlich von Oldenburg in die Weser.

Der Start Exkursion erfolgt um 14 Uhr auf dem Wanderparkplatz an der Hustädter Straße in Hustädte. Die Tour dauert etwa drei Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene drei Euro. Kinder zahlen die Hälfte.

Nähere Informationen zu den Naturführungen und eine Wegbeschreibung zum Treffpunkt sind auf der Internetseite www.melle.info/naturfuehrungen erhältlich. Weitere Fragen beantwortet Birgit Brüggemann vom Umweltbüro der Stadt Melle unter Telefon 05422/965-268. Sie ist zudem per E-Mail unter b.brueggemann@stadt-melle.de zu erreichen.


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