Günter Harmeyer verabschiedet Lob für den Bürgermeister: Um Bad Essen verdient gemacht

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Bad Essen. Mit einer Feierstunde in Högers Hotel ist Bad Essens langjähriger Bürgermeister Günter Harmeyer offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden.

Am 31. Oktober endet Günter Harmeyers Amtszeit. Im November vollendet Harmeyer sein 65. Lebensjahr.

Harmeyers Nachfolger Timo Natemeyer betonte unter dem Beifall zahlreicher Gäste: „Günter Harmeyer hat stets sehr viel mehr als seine Pflicht getan und sich damit hohes Ansehen erworben. Es ehrt mich, dass ich deine Nachfolge antreten darf. Ich möchte deine Arbeit weiterführen – auf meine Art, aber in deinem Sinne.“

Ratsvorsitzende Anette Gottlieb hatte zu Beginn der Feierstunde daran erinnert, dass die Verabschiedung Günter Harmeyers ein „besonderer Tag für einen besonderen Menschen“ sei. Anette Gottlieb rief zahlreiche Projekte und Entscheidungen in Erinnerung, die „unsere Gemeinde vorangebracht und weiterentwickelt haben“. Günter Harmeyer habe unermüdlichen Einsatz für die Gemeinde Bad Essen gezeigt und wichtige Weichen gestellt.

Gottlieb: „Du warst ein Bürgermeister für alle. Kompetent, zuverlässig, zielstrebig, menschlich, sachlich und bestimmt, ausgleichend, ein Brückenbauer, eine herausragende Persönlichkeit. Wir alle danken dir.“

Bundestagsabgeordneter André Berghegger sagte, Günter Harmeyer sei immer ein Bürgermeister gewesen, wie man sich einen Bürgermeister vorstellt: „Du hast für mich dieses Amt verkörpert als ein überzeugter Bad Essener und ein überzeugter Wittlager. Du bist Probleme stets sachlich und zielorientiert angegangen. Du hast Bad Essen positiv geprägt und deiner Gemeinde eine hohe Akzeptanz gebracht.“

Landrat Michael Lübbersmann würdigte Harmeyers Wirken mit den Worten: „Der Kapitän, der seine Mannschaft in beeindruckender Weise geführt hat, übergibt das Ruder. Es gibt nur wenige, die sich so mit ihrer Gemeinde identifiziert haben wie Günter Harmeyer. Du, Günter, hast Maßstäbe gesetzt, als Bürgermeister, in der Zusammenarbeit mit dem Landkreis und als Sprecher der Bürgermeister im Osnabrücker Land.“

Der scheidende Bürgermeister hinterlasse eine gut aufgestellte Gemeinde und beeindruckende Ergebnisse, die auf Vertrauen und Verlässlichkeit gebaut worden seien.

Erster Gemeinderat Carsten Meyer stellte fest, Günter Harmeyer habe „49 Jahre und sieben Monate lang für unsere Gemeinde Bad Essen gearbeitet“. Das allein sei beeindruckend. Günter Harmeyer habe 13 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters gelebt. „Mit Kompetenz und Entscheidungsfreude, als Netzwerker, als Chef der Verwaltung, als wandelndes Archiv und als sympathischer Mensch“ sei Günter Harmeyer ein echtes Vorbild und „dem Idealbild eines Bürgermeisters sehr nahe gekommen“.

Der scheidende Bürgermeister dankte für die vielen lobenden Worte und für das gute Miteinander in Rat und Verwaltung. Er erinnerte an Entscheidungen und Projekte der vergangenen Jahre wie den Verkauf von Therapiezentrum und Hallenbad an die Dr.-Becker-Klinik-Gruppe, den Problemfall Parkhotel, die Landesgartenschau, die Schulstrukturreform oder das Sanierungsgebiet Hafenstraße. Harmeyer weiter: „Mein Dank gilt auch meinen beiden Kollegen aus den Nachbargemeinden Bohmte und Ostercappeln, Klaus Goedejohann und Rainer Ellermann. Unsere Zusammenarbeit beruht auf unserer persönlichen Freundschaft über Gemeindegrenzen hinweg. Ich glaube, dass es uns gemeinsam gelungen ist, das Wittlager Land als Region zu vertreten, in der es sich lohnt zu wohnen und zu arbeiten. Danke für die gute Zusammenarbeit mit den Verwaltungen in Bohmte und Ostercappeln. Im Ergebnis werden die drei Gemeinden, Bohmte und Ostercappeln heute im Osnabrücker Land als Region Wittlage wahrgenommen – und das Wittlager Land ist eine starke Region!“

Timo Natemeyer, der neue Bad Essener Bürgermeister, unterstrich abschließend: „Im demokratischen System sind Ämter immer nur auf Zeit verliehen. Hauptamtliche wie ehrenamtliche Kommunalpolitiker müssen verantwortungsvoll mit der ihnen übertragenen Macht umgehen, um dem gerecht zu werden, was von uns erwartet wird: dem Gemeinwohl bestmöglich zu dienen. Du, Günter, hast bei deinen Entscheidungen immer zuerst überlegt: Was ist gut für die Gemeinde Bad Essen und für ihre Ortschaften? Vieles ist dir in hervorragender Weise gelungen. Mit vielen Projekten hast du Marksteine gesetzt.“ Natemeyer wörtlich: „Lieber Günter: „Du hast dich um Bad Essen verdient gemacht. Danke, dass du unser Bürgermeister warst!“


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