Feuerwehrverband tagte 116 Brandeinsätze und 163 Hilfeleistungen in Wittlage

Von Hubert Dutschek


Brockhausen. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen standen im Mittelpunkt der Versammlung des Feuerwehrverbandes Altkreis Wittlage in Bad Essen-Brockhausen.

Verbandsvorsitzender Helmut Meyer begrüßte im Gasthaus Tönsmeyer die Mitglieder der 21 Feuerwehren aus dem Altkreis Wittlage und eröffnete die 80. Versammlung. Sein besonderer Gruß galt den Vertretern des Landkreises, der Gemeinden Bad Essen, Ostercappeln und Bohmte, der Kreisfeuerwehr, der Polizei und der Feuerwehrverbände sowie den Ehrenmitgliedern.

In seinem Bericht über das Jahr 2013 führte der Vorsitzende aus, dass für rund 40000 Einwohner in den drei Altkreisgemeinden 21 Feuerwehren bereitstehen, um Hilfe zu leisten. „Die Gesamtstärke betrug 661 aktive Mitglieder, davon waren 18 Frauen“, so Meyer. Die Feuerwehren wurden im vergangenen Jahr zu 116 Brandeinsätzen, 163 Hilfeleistungen und 37 sonstigen Einsätzen gerufen. Die Summe der Mitglieder der Jugendfeuerwehren betrug 58, davon sechs Mädchen. „30 Betreuer kümmerten sich um die Ausbildung der Nachwuchskräfte“, erläuterte der Vorsitzende. Am Verbandszeltlager, das im Jahr 2013 durchgeführt wurde, beteiligten sich zahlreiche Jugendliche. Erfreulich sei auch die positive Entwicklung der Brandschutzerziehung, sagte Meyer.

Frank Hünefeld, stellvertretender Landrat, überbrachte die Grüße des Landrates Michael Lübbersmann sowie von Kreistag und Kreisverwaltung. Hünefeld stellte fest, dass die Feuerwehren im Landkreis gut aufgestellt seien. Im Namen der Gemeinde Bad Essen grüßte der stellvertretende Gemeindebürgermeister Ernst Mönter die Gäste und Versammlungsteilnehmer. „Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und den örtlichen Vereinen funktioniert sehr gut“, stellte Mönter fest. Er erwähnte auch die enorme Kostensteigerung bei der Ausstattung durch technische Neuerungen und veränderte Vorschriften und Regelungen.

Gleichwellenfunktechnik

Kreisbrandmeister Cornelis van de Water berichtete, dass einige Gemeindefeuerwehren schon auf Digitalfunk umgeschaltet haben – mit bisher guten Erfahrungen. Die Ersatzteilbeschaffung für die fast 35 Jahre alte Gleichwellenfunktechnik sei schwierig, daher könnte es zu Störungen bei der Alarmierung kommen. Deshalb werde zurzeit die Ausschreibung für die digitalen Meldeempfänger vorbereitet, sodass 2015 mit dem Netzausbau begonnen werden könne.

Dann folgte der Punkt Ehrungen und Auszeichnungen: Bärbel Rosensträter-Harig, zuständige Fachdienstleiterin beim Landkreis, verlieh das Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Rolf Gardemann, Wilfried Neuhaus, Jürgen Schmidt (alle Heithöfen), Helmut Schröder (Rabber) und Friedrich Meyer zu Driehausen (Schwagstorf).

Herbert Reinhardt (Venne), Klaus Manthey (Bohmte) und Heiner Bexter (Lockhausen) erhielten eine Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes für 40-jährige Mitgliedschaft. Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden geehrt: Friedhelm Restemeyer (Hitzhausen), Jobst Kerkhof (Harpenfeld), Helmuth Natemeyer (Wehrendorf), Friedrich Gerdom und Heinrich Uhlmannsiek (beide Rabber).

Sechs Jahrzehnte sind August Molitor (Bohmte), Helmut Auf dem Kampe (Harpenfeld), Theo Olfen (Lockhausen), Gerhard Hofmeyer (Brockhausen) und Ernst Schmieding (Hördinghausen) Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr. Sie wurden an diesem Abend mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen geehrt.