„Niederheide“ in Betrieb Windräder in Schröttinghausen dürfen sich wieder drehen

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Die Windräder in den Pr. Oldendorfer Gemarkungen Schröttinghausen und Getmold unweit der Ortschaft Heithöfen drehen sich wieder.Foto: Gertrud PremkeDie Windräder in den Pr. Oldendorfer Gemarkungen Schröttinghausen und Getmold unweit der Ortschaft Heithöfen drehen sich wieder.Foto: Gertrud Premke

Bad Essen/Pr. Oldendorf.Nach mehreren Wochen des Stillstandes drehen sie sich wieder: die fünf Windräder im Windpark „Niederheide“ in den Gemarkungen Schröttinghausen und Getmold, unweit der Ortschaften Heithöfen und Levern.

Der Betreiber der Windkraftanlagen, ein Unternehmen aus Espelkamp, hatte Erfolg mit dem Antrag, den Stilllegungsbescheid des Kreises Minden-Lübbecke vor dem Verwaltungsgericht in Minden aufheben zu lassen.

Das Gericht hatte abzuwägen zwischen den Interessen der Betreiber und denen des Naturschutzbundes (Nabu). Der Anwalt der Betreiber hatte beim Verwaltungsgericht beantragt, den vom Kreis erlassenen Stilllegungsbescheid aufzuheben, da die Störche und Rohrweihen mittlerweile in ihre Winterquartiere gezogen sind. Dem folgte das Gericht, und zwar befristet bis zum 31. Januar dürfen nun alle fünf Windräder in Betrieb sein.

Seit Jahren kämpft die Initiative „Pro Pr. Oldendorf-Stemwede contra Windkraft“ gegen den Bau von Windrädern an der Grenze der Kommunen Pr. Oldendorf, Stemwede und Bad Essen. Der Verein kritisiert die Gerichtsentscheidung in einer Stellungnahme. Der Blick für die gesamte Vogelwelt, für die Landschaft und für die Menschen scheine verloren zu gehen.


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