Engagement für den Dorfplatz 1. Hobbyhandwerkermarkt – Made in Lintorf

Von Karin Kemper


Lintorf. „Das ist unsere erste Veranstaltung in diesem Jahr mit wirklich gutem Wetter“, meinte Annette Pannenborg vom Förderverein Lintorf am Sonntag. Und ausgerechnet für diesen Termin hatte der Wetterbericht wenig Gutes angekündigt.

Das Dorfplatzcafé hatte geöffnet, der Grill stand parat – und außerdem bot ein Zelt, das das DRK zur Verfügung gestellt hatte, Hobbyhandwerkern Platz. Diese Mischung gefiel ganz offenkundig nicht nur den Lintorfern, sondern gleichermaßen Besuchern aus der Umgebung.

Die Überschrift lautete „1. Hobbyhandwerkermarkt – Made in Lintorf“. Beim Betreten des Dorfplatzes fielen die großen Drachen ins Auge. Einer von ihren trug sogar das Bad Essener Wappen. Das Zelt hatten die Organisatoren vorsorglich beschafft. In Anbetracht gewisser Regenerfahrungen – beispielsweise beim Dorfplatzcafé, bei dem ein Kinderschminken allen, die mittaten, viel Spaß gemacht hatte. Beim jüngsten Treff war eher Sonnenschutz gefragt. Ein Imker beantwortete Fragen rund um Honig und Bienen. Ob Spiegelkunst, Körnerkissen, handgestrickte Socken, ein Lintorf-Memory oder Häkelmützen, das Spektrum der Dinge, die Lintorfer Bürger fertigen und der Öffentlichkeit präsentierten, konnte sich sehen lassen. Ob Einkauf oder Tipps für das Nacharbeiten – beides gehörte dazu. Ebenso galt das für jede Menge Gespräche. „Da auch hier?“ Das dürfte der Kurzsatz gewesen sein, der am häufigsten fiel – und Ausgangspunkt für mehr war.

Die gute Mischung macht‘s. So das Fazit der Organisatoren des Fördervereins. Dass der Dorfplatz als naturnaher Spiel- und Erholungsraum erhebliche Anziehungskraft ausübt, ist die eine Sache. Die andere ist, dass für die Pflege Helfer und einige Mittel erforderlich sind. Bei der Finanzierung helfen die Einnahmen des Dorfplatzcafés, wo gespendeter Kuchen eine Rolle spielt.