Speicher-Planungen bis Herbst Bad Essen: Im Marina-Baugebiet tut sich eine Menge

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Es wird gebaut an der Marina in Bad Essen für das Projekt „Wohnen am Wasser“ im Zuge des Sanierungsverfahrens Hafenstraße. Rechts ist die neue Promenade am Mittellandkanal zu erkennen. Foto: Oliver KratoEs wird gebaut an der Marina in Bad Essen für das Projekt „Wohnen am Wasser“ im Zuge des Sanierungsverfahrens Hafenstraße. Rechts ist die neue Promenade am Mittellandkanal zu erkennen. Foto: Oliver Krato

Bad Essen. „Es wird, wie man sehen kann“, sagt Bad Essens Bürgermeister Günter Harmeyer, und er meint das Sanierungsgebiet Hafenstraße und das Wohnen an der Marina.

Im Baugebiet „An der Marina“ sind für die insgesamt 29 Baugrundstücke aktuell zehn Bauanträge für Doppelhaushälften und drei Bauanträge für Einfamilienhäuser auf je zwei Baugrundstücken genehmigt worden. Zudem wurde bislang eine Baugenehmigung für ein Sechsfamilienhaus erteilt.

Aktuell befinden sich acht Doppelhaushälften im Rohbauzustand, zwei weitere Doppelhaushälften werden aktuell begonnen, und auf zwei weiteren Baugrundstücken sind erste Gründungsarbeiten durchgeführt. Die Grundstücksbesitzer müssen ihre Bauvorhaben bis Ende 2016 umgesetzt haben.

Für das befüllte Marina-Becken ist die Ausschreibung und Beauftragung für die Stege und Anschlusssäulen erfolgt. Derzeit findet eine Ausschreibung für den Bau der Stufenanlagen statt. Diese Stufen werden auf die schon vorhandene Betoneinfassung gesetzt. Wobei die Reihenfolge lautet; erst Stufenanlagen und dann Stege und Anlegestellen im Wasser, um eine Beschädigung der neuen Ausstattungsgegenstände zu vermeiden.

Die Rohbauarbeiten am Servicegebäude der Marina sind ebenfalls in vollem Gange. Das erste Geschoss ist fertiggestellt, sodass wie geplant zum Bad Essener Hafenfest am 26. und 27. Juli der Rohbau weitestgehend fertiggestellt sein wird. Die Gesamtherstellung mit Innenausstattung und Technik wird allerdings nicht vor Ende Oktober erwartet, so Harmeyer.

Nachdem die Objekt-Baugesellschaft „Speicher Bad Essen mbH“ Ende Februar das Speichergebäude übernommen hat, wurden laut Bürgermeister die Planungen zum Umbau vorangetrieben, um rund 40 Wohneinheiten sowie Büros und Praxen und „wenn möglich eine Gastronomie“ zu entwickeln. Die Planungen haben sich nach Harmeyers Worten „etwas verzögert und werden bis zum Herbst dieses Jahres andauern“. Parallel hierzu finden Gespräche mit der NBank aus Hannover zur Finanzierung des Projektes im Rahmen der Städtebauförderung statt.

Entgegen den bisher geführten Verhandlungen werde die Gesamtfinanzierung aktuell neu betrachtet und bewertet. Harmeyer: „Diese Gespräche sind nicht leicht. Ob sich hieraus Änderungen ergeben, das ist derzeit noch nicht abzuschätzen.“


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