Kur- und Verkehrsverein traf sich Erinnerungen an Tourisbeginn in Bad Essen

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Der Vorstand feierte das Jubiläum: Carsten Meyer, Andreas Hoffmeier, Liane Bendrich, Anette Sommer, Wolfgang Bielefeld, Annette Ludzay, Britta Steube und Jens Strebe (v.l.). Foto: Sarah EngelDer Vorstand feierte das Jubiläum: Carsten Meyer, Andreas Hoffmeier, Liane Bendrich, Anette Sommer, Wolfgang Bielefeld, Annette Ludzay, Britta Steube und Jens Strebe (v.l.). Foto: Sarah Engel

Bad Essen. Auf eine 30-jährige Geschichte blickt der Kur- und Verkehrsverein aus Bad Essen zurück. Daher feierten Vorstand, Mitglieder und Freunde das Jubiläum und erinnerten sich an vergangene Zeiten, vergaßen dabei aber nicht den Blick in die Zukunft.

Mit dem Pflanzen eines kleinen Baumes wurde die Gründung des Kur- und Verkehrsvereins (KVV) im Jahr 1984 besiegelt. Heute, drei Jahrzehnte später, steht er noch immer unterhalb der Himmelsterrassen, ist prächtig gewachsen und erstreckt sich in imposanter Größe. Auch der Bad Essener Verein hat sich entwickelt und gilt seit Jahrzehnten als wichtige Institution für Tourismus und Gesundheitswirtschaft in der Region. So trafen sich die Mitglieder im Hotel Deutsch Krone, um ihr 30-jähriges Jubiläum zu feiern und sich an die Momente der vergangenen Jahre zurückzuerinnern.

Bevor jedoch der Festakt begangen werden konnte, gab Annette Ludzay, Geschäftsführerin des KVV, während der Jahreshauptversammlung ein paar persönliche Erinnerungen preis. Als sie vor rund 29 Jahren in der Tourist-Information angefangen habe, hätte sie sich nicht vorstellen können, dort ewig zu bleiben. „Aber ich habe Glück gehabt und bereue es nicht“, stellte sie voller Freude fest. Vor allem in der Tourismusbranche werden die Zeiten nicht einfacher, umso mehr begrüße sie die Unterstützung der Gemeinde und dankte für das Vertrauen des Rathauses.

Auch Bürgermeister Günter Harmeyer hob hervor, wie wichtig der Verein für die Wirtschaft in der Wittlager Gemeinde sei. Allein 900 Menschen sind in diesem regionalen Feld beschäftig, zudem haben die Kurangebote positive Auswirkungen auf den Einzelhandel und Dienstleistungssektor. Zudem hätten schon die Dinosaurier vor 150 Millionen Jahren mit ihrem Besuch bewiesen, dass Bad Essen eine attraktive Gegend ist, bemerkte er mit einem Schmunzeln. Nachdem er einen Einblick in die Historie des Tourismuswesens von Bad Essen gegeben hatte, bedankte sich der Bürgermeister besonders bei Wolfgang Bielefeld. „Unser Heilbad hat mit ihm einen engagierten Bürger gefunden, der sich kreativ in den KVV einbringt“, unterstrich er.

Dieser berichtete daraufhin, wie er vor 23 Jahren zu dem Amt des 1. Vorsitzenden gekommen sei. „Hans Göldner hat mich damals überzeugen müssen“, erzählt Bielefeld. „Er hat auf meine Frau und mich mächtig eingeredet, und dann habe ich einfach zugestimmt.“ Doch er bereut diesen Moment nicht. Als Gründungsmitglied weiß er, wie relevant der Verein für die Region ist. „Vor 30 Jahren musste Bad Essen sich nach außen öffnen und Präsenz zeigen. Mit unserer unabhängigen Institution ist das gelungen“, erinnert der Vorsitzende sich. Für die Zukunft hat sich der Verein viel vorgenommen. Mit dem ersten Tourismustag in Bad Essen beschreite man neue Wege, und auch weiterhin solle die Kreativität nicht zu kurz kommen.


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