Lücht: Chance größer denn je Bad Essener Grüne unterstützen Natemeyer

Am 25. Mai wird in Bad Essen der Nachfolger des langjährigen Bürgermeisters Günter Harmeyer gewählt. Archivfoto: dpaAm 25. Mai wird in Bad Essen der Nachfolger des langjährigen Bürgermeisters Günter Harmeyer gewählt. Archivfoto: dpa

Bad Essen. Die Grünen in Bad Essen unterstützen die Kandidatur von Timo Natemeyer als Bürgermeisterkandidat.

Deshalb werde Bündnis 90/Die Grünen keinen eigenen Kandidaten ins Rennen um den Bürgermeisterposten des Bad Essener Rathauses schicken, so Joachim Lücht am Mittwoch. „Der Ortsverein von Bündnis 90/Die Grünen hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Kandidatur von Timo Natemeyer als unabhängigen Kandidaten zu unterstützen“, erklärte Sprecher Joachim Lücht.

„Mit Timo Natemeyer als Kandidaten ist die Chance, die Dauerliste der CDU-Bürgermeister zu unterbrechen, größer denn je“, so Lücht weiter.

Im Gegensatz zu seinem Konkurrenten hätte Natemeyer in der Vergangenheit bewiesen, „wie man eine Ortschaft leitet, Ausschusssitzungen vor- und nachbereitet und moderiert, und das sowohl auf Gemeindeebene als auch im Landkreis, während der Mitbewerber erst die Partei wechselte und dann nicht einmal Bürgermeister in Lockhausen werden wollte, betont Lücht.. Nicht zuletzt als Vorsitzender des Ausschusses für Feuerschutz und Ordnung im Landkreis Osnabrück habe Timo Natemeyer gezeigt, dass er nicht nur ein offenes Ohr für die Feuerwehren habe, sondern auch mit solch komplexen Aufgaben wie einem Architektenwettbewerb zum Neubau eines Katastrophenzentrums umgehen könne. „Wir empfehlen unseren Wählern Timo Natemeyer“, so der grüne Kreistagsabgeordnete und Vorstandsmitglied der Kreistagsfraktion.

Unterdessen hat Timo Natemeyer seine Wahlunterlagen als Einzelbewerber zur Bürgermeisterwahl (Termin: 25. Mai) beim Bad Essener Gemeindewahlleiter eingereicht, wo sie nun geprüft werden. „Nur wenige Tage nach der öffentlichen Ankündigung meiner Kandidatur sind weit über 200 Bögen von Unterstützern zusammengekommen“, freute sich Natemeyer im Gespräch mit noz.de. Die erforderliche Anzahl von 160 Unterschriften sei damit deutlich überschritten worden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN