Aufbau der Türme hat begonnen Windrad in Brockhausen ist 178,4 Metern hoch

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Brockhausen. In der Gemarkung Brockhausen ist der Aufbau der Türme für die beiden Windkraftanlagen in vollem Gange.

Ein gewaltiger gelber Kran hievt die Türme an die gewünschte Stelle, bevor die Rotorblätter montiert werden können.

Der Standort befindet sich auf einer Windvorrangfläche nördlich von Bad Essen, rund drei Kilometer östlich von Bohmte und eineinhalb Kilometer westlich des bereits bestehenden Windparks in der Wimmerheide.

Neben den zwei bereits im Bau befindlichen „Nordex N 117“-Windrädern, die eine Nabenhöhe von 120 Metern (Gesamthöhe: 178,4 Meter) aufweisen werden, sind für den Bereich Brockhauser Bruch drei weitere Anlagen in der Osterwiehe geplant. Neue (westfälische) Windkraftanlagen sind zudem in Stemwede-Drohne an der Grenze zur Gemeinde Bohmte und in Schröttinghausen unweit der Bad Essener Gemeindegrenze geplant beziehungsweise aktuell bereits im Bau.

Für die beiden „Nordex N 117“-Windräder in Brockhausen mit 2,4 Megawatt Leistung wurde es beim Transport auf dem Straßenweg durch das Wittlager Land besonders in der Ortsdurchfahrt Venne recht eng.

Im Bereich Köster/Einmündung Darpvenner Weg wurde ein Halteverbot eingerichtet, der Kreisverkehrsplatz zu einem Teil abgebaut.

Die Transporte wurden von Rostock aus so lange wie möglich auf Autobahnen geführt. Die Länge der Transporte, die Breite von 4,30 m, Gewichte von weit mehr als 40 Tonnen erforderten ein hohes Maß an Planung zur Befahrbarkeit von Straßenabschnitten und Brücken.

Die beantragte Strecke wurde im Vorfeld als geeignet geprüft und ist durch verhältnismäßig geringe Maßnahmen, die auch problemlos zurück gebaut werden können, uneingeschränkt befahrbar.

Nach Venne erfolgte die Anlieferung demnach über die B 51 und Bohmte, Richtung Hunteburg musste „zurückgefahren“ werden, um schließlich über Dielingen und Haldem den Standort für die Windkraftanlagen in der Gemeinde Bad Essen zu erreichen.

Alle Maßnahmen sollen laut Planung bis Mitte März 2014 abgeschlossen sein, der erforderliche Rückbau von entsprechenden Veränderungen an der Fahrstrecke erfolgt dann ebenfalls.

Der Landkreis Osnabrück hatte im Vorfeld das Regionale Raumordnungsprogramm beschlossen. Im Fall von Windrädern reicht deshalb die Änderung des Flächennutzungsplans, weil es sich um ein privilegiertes Vorhaben handelt.

Genehmigungsbehörde ist der Kreis. Und der setzt verstärkt auf den Ausbau der Windenergie. Für Bad Essen sind die Vorranggebiete in Brockhausen, Rabber und Wimmer.


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