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Rechte Hand von Pat Parelli Pferde-Experte Michael Wanzenried zu Gast in der Reithalle am Maschweg in Bad Essen-Eielstädt

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„Immer locker bleiben“, meinte Michael Wanzenried beim Betasten der Nüstern von Winnie, der Stute von Kursteilnehmerin Mareike Spieker aus Lintorf. Im Bild von links, Vajk von Ipolyi, Mareike Spieker mit Stute Winnie und Trainer Michael Wanzenried aus der Schweiz. Foto: Gertrud Premke„Immer locker bleiben“, meinte Michael Wanzenried beim Betasten der Nüstern von Winnie, der Stute von Kursteilnehmerin Mareike Spieker aus Lintorf. Im Bild von links, Vajk von Ipolyi, Mareike Spieker mit Stute Winnie und Trainer Michael Wanzenried aus der Schweiz. Foto: Gertrud Premke

Eielstädt. Reitunterricht beginnt und endet meistens auf dem Pferderücken. Doch ohne das Können am Boden fehlt ein bedeutender Teil des Ganzen.

Dies ist ein Grund, warum so viele Reiter frustriert sind, verletzt werden oder ihre Ergebnisse nicht zufriedenstellend sind. Pat Parelli aus den USA entwickelte ein Ausbildungsprogramm „Die 7 Spiele“. Worum geht es dabei?

Das Leittier bleibt immer der Mensch und das Pferd muss lernen und erfahren, dem Menschen trauen zu können und seinen Wünschen zu folgen. Aufbauend auf diese Methode arbeitet auch Pferdetrainer Michael Wanzenried aus der Schweiz , der auf Einladung des hiesigen Pferdetrainers Vajk von Ipolyi in der Reithalle am Maschweg in Bad Essen-Eielstädt ein überregionales spezielles Pferdetraining abhielt Wanzenried ist einer der weltweit besten Horsemanship-Trainer und Mitglied im Schweizer Parelli Instruktion Team. Mehrere Jahre war er rechte Hand von Pat Parelli in den USA.

Grundlage seiner Pferdeausbildung ist es, das gewünschte Ziel des Menschen zum eigenen Wunsch des Pferdes zu machen. In sieben Ausbildungsabschnitten wird in kleineren Einzelprojekten das Pferd dahin gehend motiviert, dass das gewünschte individuelle Ziel besser ist als etwa eintönige und manchmal anstrengendere Arbeitsabläufe.

Aber auch der Mensch ist ebenso gefordert. Er soll die Sprache des Pferdes erlernen, wobei es auf die eigene Körper- und insbesondere auf die mentale Selbstkontrolle des Menschen ankommt.

„Das gesamte Training soll nicht nur dem Menschen Spaß machen, sondern auch das Pferd soll ohne viel physischen Druck Spaß an der Arbeit haben“, so der Experte. Das Pferd soll erst gar nicht lernen, seine Kraft gegen den Menschen einzusetzen. Das bedeutet, dass alles locker entspannt und mit viel Gefühl gearbeitet wird und auf die verschiedenen Charaktere der Pferde eingegangen wird, der so „Horsenality“. Dabei muss das Pferd die Erfahrung machen, das es den Menschen als Leittier anerkennt, seine Entscheidungen richtig sind und man ihm ohne Gefahr vertrauen kann.

Neun Teilnehmer mit ihren Pferden, teilweise von weit außerhalb angereist, sowie etliche Zuschauer kamen beim Kurs in den Genuss, von einem der weltbesten Instruktoren der Natural Horsemanship angeleitet zu werden. Sie konnten ihr Handwerkszeug erlernen oder verbessern, denn die Ausbildung von Pferd und Mensch ist ein Weg des gemeinsamen Lernens, der aus kleinen Schritten besteht, die immer wieder zu partnerschaftliche Wege zusammengesetzt werden können. Hat der „Pferde-Mensch“ dies einmal begonnen, wird es ihn sein Leben lang begleiten. Auch die Zuschauer wurden mit in den Kurs einbezogen. Sie konnten Trainer Wanzenried zum Geschehen in der Halle , zu den Hintergründen dieser Spezialausbildung, seinem eigenen Prinzip und Arbeitsabläufen Fragen stellen..


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