zuletzt aktualisiert vor

17. Literakur wurde im Schafstall eröffnet Bad Essen: Literarischer Frühling mitten im November

Von Christa Bechtel

Meine Nachrichten

Um das Thema Bad Essen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Eröffneten die 17. Literakur im Bad Essener Schafstall: Jutta Sauer, Günter Harmeyer, Annette Ludzay, Wolfgang Bielefeld, Heike Berkemeyer und Jutta Kröning (von links). Foto: Christa BechtelEröffneten die 17. Literakur im Bad Essener Schafstall: Jutta Sauer, Günter Harmeyer, Annette Ludzay, Wolfgang Bielefeld, Heike Berkemeyer und Jutta Kröning (von links). Foto: Christa Bechtel

cb Bad Essen. „Es war eigentlich nie wie heute! Und deshalb begrüße ich Sie zu diesem literarischen Frühling mitten im November“, ging Jutta Sauer in ihrer Begrüßung zur Eröffnung der diesjährigen Literakur im Bad Essener Schafstall am Freitagabend auf die fast sommerlichen Temperaturen ein.

Veranstalter der 17. Auflage war erneut der Kur- und Verkehrsverein in Kooperation mit dem Verband Deutscher Schriftsteller Niedersachsen-Bremen (Jutta Sauer) und der Gemeinde Bad Essen. ‚Sozusagen grundlos vergnügt‘ sei das Motto des anschließenden Lieder- und Lyrik-Abends, aber: „Ich bin eigentlich immer mit Grund vergnügt, wenn ich nach Bad Essen fahre, denn es ist endlich wieder Literakur-Zeit“, freute sich Jutta Sauer, die abermals die Programmleitung übernommen hatte. „Es ist ein Programm, das zwei Perlen in der literarischen Muschel hat: Mascha Kaléko und Robert Burns“, meinte die Fachfrau. Sinn der Literakur sei es zu vermitteln, „dass Literatur Vergnügen machen kann und keineswegs nur belehrt.“

„Auch im 17. Jahr hat diese literarische Veranstaltung nichts von ihrem Reiz verloren“, hatte zuvor Bad Essens Bürgermeister Günter Harmeyer herausgestellt. Das sei bereits mit der großen Kartennachfrage im Vorverkauf deutlich geworden. Danke sagte er Jutta Sauer für das prall gefüllte Programm sowie Wolfgang Bielefeld und Annette Ludzay vom Kur- und Verkehrsverein, aber auch dem Kunst- und Museumskreis (Jutta Kröning), „der den Schafstall als besonderen kulturellen Veranstaltungsort zur Verfügung stellte“.

Ein besonderer Programmpunkt, so Harmeyer weiter, seien die am Morgen stattgefundenen Autorenlesungen in den Schulen. „Es war und ist seit jeher Ziel der Literakur, ein Programm anzubieten, das für jede Altersgruppe etwas bietet“, betonte er, denn: „Sie zeigen unseren Kindern die verschiedenen Möglichkeiten auf, mit ihrer Sprache umzugehen und sich auszudrücken.“ All das bedürfe neben dem persönlichen Engagement der vielen Helferinnen und Helfer auch der finanziellen Unterstützung durch Liebhaber und Gönner der Literatur. Hier dankte Harmeyer der Oldenburgischen Landesbank (Heike Berkemeyer) als Sponsor.

Dass die zahlreichen Besucher an diesen offiziellen Teil Kostproben im Rahmen der „Bad Essener Eintopf- und Suppentage“ genießen konnten, verdankten sie einer Reihe von Gastronomen: Haus Deutsch Krone, Torhaus-Cafe, Altes Berghaus, Gasthaus Tönsmeyer, Kleines Haus, Bergwirt Pöhler, Cervantes, Gasthaus Auf dem Kampe, Kaffeemühle und Restaurant Athen. Bis Ende November werden diese Köstlichkeiten dort noch angeboten.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN