Von der Drehorgel zum Medienprojekt Aktion beim Markt kommt Bad Essener Jugendarbeit zugute

Von pm

Sorgen für Medienkompetenz: (v. l.) Jugendpfleger Felx Arentzen und Saskia Kreyenhagen mit Spender Michael Kleine-Heitmeyer. Foto: Lars HerrmannSorgen für Medienkompetenz: (v. l.) Jugendpfleger Felx Arentzen und Saskia Kreyenhagen mit Spender Michael Kleine-Heitmeyer. Foto: Lars Herrmann

Bad Essen. Große Freude über eine Spende für die Jugendpflege in der Gemeinde Bad Essen: Jugendpflegerin Saskia Kreyenhagen und Jugendtreffleiter Felix Arentzen können 2866 Euro zusätzlich einplanen. Die Summe setzt sich zusammen aus den Einnahmen mit der Drehorgel auf dem Historischen Markt sowie der Großzügigkeit der Allianz-Generalvertretung Michael Kleine-Heitmeyer.

Während des Marktes, also von Freitag bis Sonntag, waren Kleine-Heitmeyer und weitere Ratsherren mit der Drehorgel mittendrin. Für eine Spende in beliebiger Höhe konnte sich jeder Besucher eines der weit über 100 Lieder wünschen. „Oder dafür sorgen, dass wir aufhören“, scherzt der Versicherungsexperte. Bereits im Vorfeld hatte er angekündigt, dass er jeden gespendeten Euro verdoppeln werde und auf diese Weise bis zu 1000 Euro beisteuern wolle. In den 2866 Euro sind somit Kleine-Heitmeyers 1000 Euro bereits enthalten. „Wir haben im Team besprochen, was wir sponsern wollen. Wir fördern viele Projekte aus dem Bereich Sport sowie für Kinder und Jugendliche. Der Kinder- und Jugendausschuss sollte daher überlegen, was mit dieser Summe gemacht werden soll.“ 

Gemütliche Atmosphäre im Jugendtreff

Die Wahl fiel auf die Jugendpflege in der Gemeinde Bad Essen. Für Jugendpflegerin Saskia Kreyenhagen und Jugendtreffleiter Felix Arentzen kommt der Zuschuss genau richtig. Sie sparen bereits seit einiger Zeit für ein Medienprojekt. Im Treff im Ort (TriO) soll nämlich eine digitale „Zocker-Area“ entstehen. „Die PCs dafür werden die Jugendlichen selber zusammensetzen und ausstatten. Wir möchten eine gemütliche Atmosphäre schaffen, sowohl für die Spielerinnen und Spieler, als auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer. Es werden vorrangig Spiele sein, die den Teamgeist fördern, egal ob aus dem Bereich Sport, Strategie oder Simulation“, erklärt Arentzen.

Wie dieser Bereich gestaltet wird, steht noch nicht fest. Es müssen mobile Plätze sein, um das Equipment an die Seite räumen zu können, falls Konzerte im TriO stattfinden oder andere Aktionen. „Mit dieser Summe sind wir unserem Ziel aber schon einen großen Schritt nähergekommen“, freut sich Saskia Kreyenhagen.


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