Löschgruppen und Rettungswache Schlüsselübergabe für das Feuerwehrgerätehaus Levern

Von Heidrun Mühlke

Der symbolische Schlüssel wurde für das fünfte und letzte Feuerwehrgerätehauses überreicht. Foto: Heidrun MühlkeDer symbolische Schlüssel wurde für das fünfte und letzte Feuerwehrgerätehauses überreicht. Foto: Heidrun Mühlke

Levern. Die neue Heimstatt für die Löschgruppen Levern, Sundern und Niedermehnen an der L 770 in Levern ist fertig gestellt und damit auch das fünfte und letzte Feuerwehrgerätehaus, das Stemwedes Freiwillige Feuerwehr in diesem Jahr bekommen hat.

Mit rund 1505 Quadratmetern Grundfläche über zwei Etagen ist es das größte der fünf neuen Gebäude. Neben den drei Löschgruppen mit insgesamt 91 aktiven Mitgliedern und 36 in der Ehrenabteilung bietet das Haus Raum für die Rettungswache Levern des Kreises Minden-Lübbecke mit 32 Mitarbeitern und fünf Auszubildenden zum Notfallsanitäter mit Wachleiter Marcus Pansing.

Es sei wohl einzigartig in der Region, das drei Löschgruppen gemeinsam ein Domizil nutzten. Dabei, so machte Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat deutlich: „Die Feuerwehrgerätehäuser in der Gemeinde sind kein Geschenk!“ Vielmehr sei es ein Ausdruck von Respekt, Anerkennung und Wertschätzung für das, was die Kameraden für die Bürger leisteten.

Dieses Haus an der L 770 sei von der Größe und Funktionalität her so beeindruckend, dass man meinen könnte Stemwede habe eine Berufsfeuerwehr, so der Verwaltungschef. „Ich wünsche mir, dass unsere Feuerwehrkameraden aus diesem Haus heraus erfolgreicher einsetzbaren und immer wieder gesund zurückkehren.“

Geschenke gab es für die Löschgruppenführer und deren Stellvertreter (vorn,v.li.): Christian Klostermann, Frank Heitmeyer, Rainer Mösemeyer, Kolja Meyer, Jan-Chris Holle und Uwe Oberländer. Dahinter (v.li.) Joachim Lübke, Kai Abruszat und Michael Schäfer. Foto: Heidrun Mühlke

Er hoffe auch, dass sich immer wieder Menschen finden, die sich einbringen im Dienst für das Gemeinwesen, die Feuerwehr neue Mitglieder gewinne und das Haus im allgemeinen dazu beitragen, dass alle 13 Stemweder Ortschaften, bei aller Eigenständigkeit weiter zusammenwüchsen. Dazu leistet die Feuerwehr einen ganz wesentlichen Beitrag.

Einmalig sei diese Einweihung eines so funktionalen Feuerwehrgerätehauses machte Christian Klostermann, als Vertreter für alle drei Löschgruppen deutlich. „Wir sind drei Löschgruppen mit einem Ziel: Hilfe zu leisten!“ Er und seine Kameraden mit den Löschgruppenführern Kolja Meier (Levern), Uwe Oberländer (Sundern) und Rainer Mösermeyer (Niedermehnen) freuten sich, ihren Dienst ab sofort von dieser neuen Heimstatt aus leisten zu können.

Gut ausgestattet 

„Die Freiwillige Feuerwehr Stemwede hat in diese neuen, gut ausgestatteten Häuser mehr als verdient“, befand Bauunternehmer Karl-Heinrich Depenbrock, dessen Unternehmen dich für die Bauten verantwortlich zeichnet. „Die Gebäude sind klasse geworden“, freute sich Wehrführer Joachim Lübke und machte deutlich, dass sich alle Kameraden für deren Hilfeleistung über ein Lächeln als auch ein ehrlich gemeintes Dankeschön von der Bevölkerung stets freuen würden. Auch Kreisbrandmeister Michel Schäffer wünschte den Kameraden gutes Gelingen und das steht unversehrt von den Einsätzen zurückkehrten.

Landesweit sei das Interesse an diesem ÖPP-Projekt, nicht nur in Feuerwehrkreisen, sehr groß, machte Bezirksbrandmeister Michael Kirchhoff deutlich. Er nannte es einen Quantensprung zu dem, was die Wehr vorher hatte und war froh in dem örtlichen Bauunternehmen einen zuverlässigen Partner gefunden zu haben.

Die Gesamtinvestitionskosten werden für das Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppen Levern, Sundern und Niedermehnen sowie für die Restrettungswache des Kreises Minden Lübbecke auf 2.899.836 Euro beziffert.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN