Literatur- und Musiktage 2019 Bad Essen ist kulturell sehr lebendig

Von Christa Bechtel

Die „Macher“ der Literatur- und Musiktage Bad Essen: Beatrice le Coutre-Bick (v.l.), Wolfgang Bielefeld, Martin Knapp, Stephanie Scholze, Annette Ludzay, Timo Natemeyer und Luisa Korte. Foto: Christa BechtelDie „Macher“ der Literatur- und Musiktage Bad Essen: Beatrice le Coutre-Bick (v.l.), Wolfgang Bielefeld, Martin Knapp, Stephanie Scholze, Annette Ludzay, Timo Natemeyer und Luisa Korte. Foto: Christa Bechtel

Bad Essen. Lag es am hochkarätigen unterhaltsamen Programm oder dass die Literatur- und Musiktage in Bad Essen einfach Kult sind? Auf jeden Fall platzte der Bad Essener Schafstall an der Bergstraße zur offiziellen Eröffnung des dreitägigen Events aus allen Nähten. Gleichzeitig wurden auch wieder die Eintopf- und Suppentage – diesmal die 16. Auflage – eröffnet, sodass die Gäste nach dem offiziellen Teil Kostproben einiger Suppen genießen konnten.

„Es sind die 7. Literatur- und Musiktage in Bad Essen. Die Tradition reicht aber viel länger zurück, denn 18 Mal davor hat schon die ‚LiteraKur‘ stattgefunden. Wenn wir beides zusammenzählen, kommen wir heute auf die 25. Veranstaltung“, erklärte Bad Essens Bürgermeister Timo Natemeyer in seinem Grußwort. „Daher können wir in diesem Jahr von einem kleinen inoffiziellen Jubiläum sprechen“, so der Rathauschef. 

Aus der Partnerstadt

Dazu passe es gut, „dass wir heute Abend Gäste aus unserer polnischen Partnerstadt Walcz begrüßen können“, freute sich Natemeyer. Begeistert zeigte er sich, dass im Vorfeld sehr viele Karten verkauft wurden. „Das spricht dafür, dass das Programm gut ankommt“, sagte der Bürgermeister. Daher galt sein Dank den Veranstaltern - Kur- und Verkehrsverein Bad Essen, Literaturbüro Westniedersachen, Kunst- und Museumskreis Bad Essen, Wiehen-Buchhandlung, Gemeinde Bad Essen. Stellvertretend dankte Natemeyer „für die tolle Organisation“ Geschäftsführerin Annette Ludzay und Vorsitzenden Wolfgang Bielefeld vom Kur- und Verkehrsverein. 

Maßgeblich mitgestaltet und finanziell unterstützt habe das Programm wieder das Literaturbüro Westniedersachsen. Hier dankte er Beatrice le Coutre-Bick, die mit Begeisterung, Leidenschaft und Herzblut dabei sei ebenso, wie Stephanie Scholze von der Leseinitiative „LiesA, die erneut maßgeblich das Vormittagsprogramm in den Bad Essener Schulen gestaltet und begleitet habe. Für die wiederholte finanzielle Förderung galt sein Dank der OLB, die von Martin Knapp, Filialleiter in Bad Essen, vertreten wurde.

Eine Lieblingsgemeinde 

Beatrice le Coutre-Bick freute sich, „dass ich nicht nur schöne, spannende Lesungen in Osnabrück veranstalten darf, sondern auch in der Region wirken kann.“ Sie betonte: „Bad Essen ist für mich eine besondere Gemeinde, da sie kulturell sehr lebendig ist.“ Daher sei der Ort für sie eine Lieblingsgemeinde im Landkreis Osnabrück. Auch der Schafstall sei ein Ort, der sich für alle Kunstsparten öffne, aber auch ein Ort, der sich überregional einen exzellenten Namen gemacht habe. Was sie aber mit Schrecken erfahren habe: „Frau Ludzay geht in den Ruhestand.“ Deshalb dankte sie der Geschäftsführerin besonders, denn: „Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt, mit wie viel Kompetenz, Kreativität und Begeisterung man mit Dir zusammenarbeiten kann. Ich hoffe, dass Du den Literatur- und Musiktagen eng verbunden bleibst.“

Annette Ludzay nahm anschließend die Gelegenheit wahr, sich bei einigen zu bedanken. So bei Helmut Wilker, Günter Harmeyer und Timo Natemeyer. Aber auch bei Martin Knapp. „Über solch einen langen Zeitraum eine Veranstaltung zu begleiten, das finde ich toll. Eigentlich ist es ein Kompliment“, unterstrich sie mit Blick auf den Banker. 


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