Bauhof und islamische Gemeinde Neuer Spielplatz an der Moschee in Linne

Von Eckhard Grönemeyer

Schaukeln macht Spaß. Adem Cinar, der Vorsitzende der Moschee-Gemeinde, freut sich mit den Kindern. Eckhard GrönemeyerSchaukeln macht Spaß. Adem Cinar, der Vorsitzende der Moschee-Gemeinde, freut sich mit den Kindern. Eckhard Grönemeyer

Linne. Ein weiträumiger Kinderspielplatz konnte dieser Tage auf dem Gelände der Sultan-Murad-Moschee-Gemeinde seiner Bestimmung übergeben werden. Adem Cinar, der Vorsitzende der Moschee-Gemeinde, die als Verein eingetragen und als gemeinnützig anerkannt ist, hob hervor, dass für die Anlage mit mehreren Schaukeln, Rutschen, Karussell und Spielhaus rund 15.000 Euro aufgewendet worden seien. Das Grundstück der türkischen Moschee-Gemeinde ist insgesamt 5000 Quadratmeter groß.

Cinar dankte den Mitgliedern der Moschee-Gemeinde, die mit ihren freiwilligen Geldspenden die Anlage des Spielplatzes erst ermöglicht hätten. Sein besonderer Dank galt aber der Gemeinde Bad Essen mit Bürgermeister Timo Natemeyer dafür, dass der gemeindliche Bauhof die TÜV-geprüften Spielgeräte so aufgebaut hätten, dass sie sämtlichen Sicherheitsbestimmungen entsprechen. Der gemeindliche Bauhof habe eine sehr gute Arbeit geleistet, die von der türkischen Gemeinde ausdrücklich anerkannt werde. 

Als Fallschutz dienen besondere Holzschnitzel, die ebenfalls eine Zulassung für den Einbau bei Kinderspielplätzen haben. Selbstverständlich dürften auch Kinder von deutschen Eltern den Spielplatz nutzen. Verboten seien jedoch Glasflaschen und Hunde und Katzen auf die Spielfläche zu bringen. Bei den gegenwärtig warmen Oktober-Temperaturen konnten die ersten Kinder die neuen Spielgeräte im Beisein des Moschee-Gemeinde-Vorsitzenden Adem Cinar testen. 


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