Zwischenbilanz gezogen Wittlager Mahlzeit: Resonanz übertrifft Erwartungen

Von Eckhard Grönemeyer

Das Organisatonsteam sorgt für den reibungslosen Ablauf der Mahlzeiten. Foto: Eckhard GrönemeyerDas Organisatonsteam sorgt für den reibungslosen Ablauf der Mahlzeiten. Foto: Eckhard Grönemeyer

Wittlage. Nach sechs Veranstaltungen der „Wittlager Mahlzeit“ zog das Organisatonsteam jetzt eine Zwischenbilanz. Zur „Wittlager Mahlzeit“ in dieser Woche waren wohl mehr als 130 Gäste gekommen, wobei im Begegnungsraum eigentlich nur gut 100 Personen untergebracht werden können. Deshalb bietet das Organisationsteam für künftige Veranstaltungen an, dass nicht alle Gäste pünktlich um 12 Uhr eintreffen, sondern gerne auch um 13 Uhr.

Helmut Schnitker und Rita Fahrenkamp dankten den Helferinnen und Helfern der sechs gebildeten Arbeitsgruppen, die jeweils eine Wochenveranstaltung betreuen, für ihren Einsatz. Die Zusammenarbeit der Helferteams mit den ehrenamtlich tätigen DRK-Köchen habe hervorragend geklappt. Niemand würde überfordert, weil jede Arbeitsgruppe nur im sechswöchigen Abstand an der Reihe sei, um beim Gemüseputzen und –schneiden, beim Eindecken, Servieren und Abräumen zu helfen. 

Vom DRK-Ortsverein Bad Essen waren Vorsitzender Josef Hoffschröer und stellvertretender Vorsitzender Günter Harmeyer ebenfalls mit der Resonanz sehr zufrieden. Es habe sich gezeigt, dass es einen großen Bedarf für ein derartiges Gemeinschaftsessen gäbe.

Die Mahlzeit wird jeweils mittwochs im DRK-Sozialzentrum an der Lindenstraße in Bad Essen-Wittlage angeboten. Foto: Eckhard Grönemeyer

Peter Knödgen, der neben Ralf Krone, Hermann Pannenborg und Uwe Schleenvoigt dem Kochteam angehört, stimmte mit dem im Kanon gesungenen Liedvers „Segne Vater diese Gaben“ auf die Mahlzeit ein. Diesmal gab es den in der Region beliebten Erbseneintopf mit einer sämigen Konsistenz, denn eine Wassersuppe mögen die Wittlager nicht so gerne. Für 110 Liter Eintopf wurden 20 Kilo Schälerbsen, 20 Kilo klein gewürfelte Kartoffeln, 3 Kilo Sellerie, 5 Kilo Porree, 100 Wiener Würstchen klein geschnitten, 5 Kilo geräucherter Bauchspeck sowie Kräuter und Gewürze verarbeitet.

150 Liter Eintopf

Um künftig noch besser gerüstet zu sein für einen größeren Ansturm hat der Großküchenhersteller den Austausch des Großküchentopfes signalisiert, so dass dann bis zu 150 Liter Eintopf zubereitet werden können. DRK-Kreisgeschäftsführer Ulrich Sälter, der die Finanzierung der „Wittlager Mahlzeit“ organisieren muss, hob hervor, dass das Gemeinschaftsessen auch durch größere Geld- oder Sachspenden unterstützt werden könnte. Es handele sich hierbei um eine steuerlich anerkannte Gemeinschaftsleistung.

Für den Einkauf der jeweils frischen Zutaten wie der großen Mengen an Gemüse und Fleisch sowie Kaffee und Obst entstehen nicht unerhebliche Kosten, die schließlich finanziert werden wollen. Erfreulich wurde auch vermerkt, dass das große Sparschwein am Ausgang des DRK-Begegnungsraumes regelmäßig von den Besuchern mit Geldspenden „gefüttert“ werde. 

Der gesamte personelle Aufwand werde ehrenamtlich und unentgeltlich erbracht, was eine große Anerkennung verdiene, hob der DRK-Kreisgeschäftsführer hervor. Inzwischen bringen auch viele Gäste Tuppertöpfe mit, um eine Portion des jeweiligen Eintopfes mit nach Hause zu nehmen. Hier wird allerdings erwartet, dass diejenigen Besucher einen Geldbetrag als Gegenwert ins Sparschwein werfen. Die Teilnahme an der Mahlzeit selbst ist kostenfrei, hier sind Geldspenden absolut freiwillig.

Jeweils mittwochs

Die Wittlager Mahlzeit wird in der Zeit von 12 bis 14 Uhr jeweils mittwochs angeboten. Da am vergangenen Mittwoch die Sitzkapazitäten kaum mehr reichten, wird darauf hingewiesen, dass auch um 13 Uhr noch Gäste eingelassen werden und auch diese eine Mahlzeit mit Nachschlag und Obst erhalten.


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