Nach Besuch von Robbe Nobbi und der DLRG Obere Hunte Wittlager Kinder haben jetzt die Baderegeln drauf

Gruppenbild mit Nobbi: Das DLRG-Maskottchen musste natürlich mit aufs Bild, beim Infotag, den die DLRG-Mitglieder Calvyn und Anke Schletter in der Kita Wittlage gestalteten. Foto: Kerstin BalksGruppenbild mit Nobbi: Das DLRG-Maskottchen musste natürlich mit aufs Bild, beim Infotag, den die DLRG-Mitglieder Calvyn und Anke Schletter in der Kita Wittlage gestalteten. Foto: Kerstin Balks

Wittlage. Okay, der Badesommer ist vorüber. Doch der nächste kommt bestimmt und dann ist es gut, die Baderegeln zu kennen. Die DLRG Obere Hunte geht deshalb in die Kindergärten der Region und vermittelt, wie man sich am und im Wasser verhalten sollte. Mit im Gepäck beim Kindergartenbesuch: viel Musik, Spiele, Theater und Geschenke obendrein.

"Darf man im Nichtschwimmer-Becken schwimmen?" Nur einen kurzen Moment ließ die von DLRG-Mitarbeiterin Anke Schletter gestellte Frage die Kinder zögern. Tja, schließlich heißt es ja Nichtschwimmer, also könnte man doch denken, dass man dort eben nicht schwimmen darf. Aber die "Schubidus", wie die Vorschulkinder in der Kita Wittlage heißen, sind eben schlauer und wissen, dass sie nur im Nichtschwimmer-Bereich schwimmen dürfen und dass sie überhaupt nur ins Wasser dürfen, wenn es ihnen nur maximal bis zur Brust reicht. 

Puzzle, Tanz und Puppenspiel

Gelernt haben sie das und noch weitere Baderegeln beim Kindergartentag, den die DLRG mit Unterstützung der Marke Nivea bundesweit seit vielen Jahren durchführt. So erfuhren sie, dass es keine gute Idee ist, nur aus Spaß um Hilfe zu rufen, oder in der Nähe von Booten zu schwimmen. Visualisiert wurden die Regeln anhand eines Baderegeln-Puzzles, das die Kinder zuvor auf dem Fußboden der Kindergarten-Turnhalle zusammengesetzt hatten. 

Nobbi und Anke Schletter nahmen die Kinder an die Hand und erklärten die Baderegeln. Foto: Kerstin Balks

Aufs Ohr gab es die Regeln noch einmal mit einem lustigen Bewegungslied, das klarstellte: erst abkühlen, nicht mit vollem Bauch und schon gar nicht bei Gewitter ins Wasser gehen. Vorgetanzt wurde das Lied von Nobbi, der Robbe, hinter deren Kostüm die Kinder aber schnell ihre Erzieherin Annika Probst erkannten. Ein witziges Puppentheater stand außerdem auf dem Programm, bei dem es zum Schluss für die Teilnehmer auch noch Geschenke und eine Urkunde gab. 

Eine Urkunde gab's auch noch und so steht der Sicherheit am Wasser und in der Sonne nichts mehr im Wege. Foto: Kerstin Balks
Erst abduschen, dann ins Wasser: Ein witzig gestaltetes Puppentheater vermittelte den Vorschulkindern die Baderegeln. Foto: Kerstin Balks

Selbst wenn es jetzt nicht mehr ans Meer oder ins Freibad geht, so ist das Wissen um das richtige Verhalten am Wasser dennoch im Kindergartenalltag wichtig. "Wir gehen mit den Kindern oft über den Kanal ins Wittlager Rott oder an den Burggraben. Kürzlich waren wir zum Äpfel pflücken auf Schloss Hünnefeld. Da ist es gut, wenn die Kinder wissen, dass sie nicht zu nah ans Wasser gehen sollen, und man muss sie nicht immer ermahnen", erläutert Kita-Mitarbeiterin Edda Neumann. Denn schwimmen lernen die meisten Kinder ja erst im Grundschulalter, aber Freude an der Natur und Spaß am Wasser sollen ja auch schon die Kleinen haben. 


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