Drei Tage Marktvergnügen Gewerbeschau und Kirmes locken in den Stiftsort Levern

Von Heidrun Mühlke

Breit gefächert ist das Angebot beim Leverner Markt: Karin Angelbeck informiert sich bei Marina und Andrea Ziegler (v.li.) über neue Trends in Sachen Accessoires. Foto: Heidrun MühlkeBreit gefächert ist das Angebot beim Leverner Markt: Karin Angelbeck informiert sich bei Marina und Andrea Ziegler (v.li.) über neue Trends in Sachen Accessoires. Foto: Heidrun Mühlke

Levern. Hereinspaziert! Am Wochenende hatte der Leverner Markt seine Tore geöffnet. 44 Aussteller informierten auf 1400 Quadratmetern über ihre Produkte und Dienstleistungen. An drei Tagen lockte das fantastische Angebot, ein Mix aus Gewerbeschau und Kirmesvergnügen Tausende Besucher in den Stiftsort.

Am Freitag wurde die Gewebeschau im Beisein zahlreicher Gäste eröffnet. Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat hatte mit gezieltem Hieb mit dem Holzhammer den Zapfhahn in das Freibierfass zur Eröffnung getrieben und hieß die Gäste im Festzelt willkommen.

Förderbescheide hatte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (links) mit zum Leverner Markt gebracht. Foto: Heidrun Mühlke

Sein besonderer Gruß galt Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, die Bescheide über Fördergelder in in Höhe von etwa 800.000 Euro im Gepäck hatte, der Delegation aus Stemwedes französischer Partnerstadt Lardy sowie den Bürgermeistern umliegender Gemeinden. Besonderer Dank galt dem Team des Stemweder Gewerbevereins um Michael Kutsche, das für die Ausrichtung des Marktes verantwortlich ist.

„Levern is(s)t gut“ hieß es am ersten Veranstaltungsabend. Gastronomie Betreiber servierten kulinarische Leckereien. Foto: Heidrun Mühlke

Sowieso sei der Markt etwas ganz Besonderes, machte Kai Abruszat deutlich, stellte die neuen Botschafter der Gemeinde „Stemmi und Wedi“, zwei Kuschelmäuse vor und hatte seine Eröffnungsrede mit allerlei humoristischen Einlagen gespickt. Eingeladen hätte man in diesem Jahr zum 92. Leverner Markt, aber genau ließe sich die historische Entwicklung nicht mehr konstruieren. Man könne aber davon ausgehen dass es bereits im Mittelalter ein Marktgeschehen gegeben hätte.

Viel Schönes galt es bei der Firma Westerkamp in Augenschein zu nehmen. Foto: Heidrun Mühlke

„Was gibt es Schöneres, als eine solche Traditionen zu pflegen“, so der Verwaltungschef. „Es gibt sieben Weltwunder, sechs Kontinente, fünf Sinne und vier Jahreszeiten, drei Ozeane und zwei Pole - doch etwas gibt es nur einmal: die Gemeinde Stemwede und den Leverner Markt“, schloss der Bürgermeister unter tosendem Beifall seine Rede. Der viel gelobte Branchenmix wurde bei einem Rundgang durch die Leverner Festhalle deutlich: der Gewerbeverein hatte für die Wirtschaftsmesse Gewerbetreibenden, Dienstleister und Vereine aus dem Gemeindegebiet und aus Nachbarkommunen gewonnen. Und die Aussteller hatten neben unterhaltsame Aktionen auch satte Marktrabatte zu bieten.


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