Jungstörche zieht es gen Süden Nicht nur Heithöfen hofft auf die Rückkehr der Störche

Von Martin Nobbe

Und aus die Maus.Ein Weißstorch vertilgt im Wittlager Storchenland eine Maus. Foto: Martin NobbeUnd aus die Maus.Ein Weißstorch vertilgt im Wittlager Storchenland eine Maus. Foto: Martin Nobbe

Heithöfen. Im Sommer verabschieden sich alle Jahre wieder auch die Störche aus der heimischen Region. Hin und wieder kann Adebar im Wittlager Storchenland noch bei der Nahrungsaufnahme gesichtet werden, doch den Storchennachwuchs zieht es gen Süden.

Auch für die zwei Jungstörche in Bad Essen-Heithöfen beginnt jetzt ein neuer Lebensabschnitt. Nach einer Brutzeit von 32 Tagen erblickten im Pferdedorf Heithöfen auf dem Horst unweit der Straße am Reiterhof zum ersten Mal  drei Jungstörche das Licht der Welt. Die Freude unter den Heithöfener Storchenfreunden war natürlich riesig. 

Der in Eigeninitiative errichtete Storchenhorst wurde allerdings erst spät von den Segelfliegern angenommen. Zwei Jungstörche haben überlebt und sind mittlerweile bereit für den Abflug. Unser Fotograf konnte die Jungstörche bei den ersten Flugübungen beobachten. Dabei wechseln sich die Jungstörche ab. Während einer versucht sich mit kräftigen Flügelschlägen vom Horst abzuheben, bleibt der zweite geduckt im Horst und wartet geduldig auf seinen Einsatz. 

Flugübung mit Flügelschlag. Auch die Jungstörche in Heithöfen zieht es bald gen Süden. Foto: Martin Nobbe

Es wird also nicht mehr lange dauern, dann werden die Jungstörche den Horst verlassen und sich auf den weiten und gefährlichen Flug in den Süden begeben. Die Altstörche bleiben dem Horst treu und kommen hoffentlich in nächsten Frühling gesund und munter wieder zurück ins Wittlager Land. Die Jungstörche bleiben bis zu drei Jahre im Süden und kehren erst dann in ihre Brutgebiete zurück, wenn sie geschlechtsreif geworden sind und selbst für Nachwuchs sorgen können. 


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