Ausklang in Hördinghausen Der Gemeinderat Bad Essen geht regelmäßig auf Radtour

Die Radtour der Bad Essener Ratsmitglieder führte von Bad Essen nach Hördinghausen. Pause wurde auf der Burg Wittlage gemacht.  Foto: Gemeinde Bad EssenDie Radtour der Bad Essener Ratsmitglieder führte von Bad Essen nach Hördinghausen. Pause wurde auf der Burg Wittlage gemacht. Foto: Gemeinde Bad Essen

Bad Essen/Hördinghausen. Es ist inzwischen zu einer guten Tradition geworden, dass der Bad Essener Gemeinderat im Rahmen einer sommerlichen Fahrradtour das Gemeindegebiet erkundet. Die diesjährige Route der bereits 18. Radtour reichte von Bad Essen über Wittlage und Lintorf nach Hördinghausen.

Zur Einführung wurde das Gelände der Oberschule Bad Essen angefahren, wo ein Anbau von zwei Räumen sowie eines Fahrstuhls zur verbesserten Barrierefreiheit geplant sind. „Es besteht Bedarf an Räumlichkeiten für größere Gruppen und aufgrund zunehmender Differenzierung des Unterrichts“, erläuterte Erster Gemeinderat Carsten Meyer. Darüber hinaus sei die Einrichtung eines gymnasialen Angebotes an der Oberschule ab dem Schuljahr 2020/21 geplant, so Meyer. Damit sollen die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler besser gefördert werden können. Die Jugendlichen können so in Fächern, in denen sie besondere Talente haben, ihr Potenzial entfalten und die erworbenen Kompetenzen später im Beruf oder beim weiteren schulischen Bildungsweg nutzen.

Erweiterung beschlossen

Ein Zwischenstopp wurde an der Krippe in Bad Essen eingelegt. Obwohl in den letzten Jahren bereits 150 Krippenplätze geschaffen wurden, besteht weiterer Bedarf durch steigende Geburten und Zuzüge von Familien mit Kindern. Der Gemeinderat hatte zuletzt unter anderem den Anbau einer Krippengruppe an der Nikolaikindertagesstätte zur Erweiterung der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder im Alter von 0-3 Jahren beschlossen. Aufgrund des inzwischen komplexen und bürokratischen Vergabeverfahrens werde die Fertigstellung der Krippe erst zum Kindergartenjahr 2020/21 realisierbar sein, betonte Meyer.

Bad Essener Hafenstraße

Beim Halt an der Hafenstraße wurde der aktuelle Sachstand im Sanierungsgebiet durch Fachdienstleiter Andreas Pante erläutert. Hier werden derzeit kleinere Schäden, die im Zuge des Speicherabrisses entstanden sind, durch das Abrissunternehmen behoben. Eine Bodenverunreinigung, die sich unter dem Speicher befand, muss noch fachgerecht saniert werden. Pante: „Anschließend wird die Fläche mit Mutterboden abgedeckt werden und eine Rasensaat erhalten.“

Bahnübergänge in Lintorf

Zum Kaffeetrinken kehrte die Gruppe in der Burg Wittlage ein, wo es nach einem herzlichen Empfang noch eine kleine Führung durch den alten Bergfried gab. An einer weiteren Station konnte sich der Gemeinderat ein Bild von dem geplanten Ausbau der Bahnübergänge in Lintorf machen. Diese sollen nach und nach neue Sicherungseinrichtungen erhalten.

Homann

Darüber hinaus wurde das weitere Vorgehen für die nördliche Anbindung der Firma Homann an die B 65 besprochen. Hier wird mit einem Baubeginn Ende August gerechnet, sodass eine Verkehrsfreigabe nach zwölfwöchiger Bauzeit etwa Mitte November realistisch erscheint. Bürgermeister Timo Natemeyer machte deutlich, dass auf diese Weise gewährleistet werden solle, dass der überwiegende Baustellenverkehr für das Hochregallager über die neue Anbindung erfolgen und zeitgleich der Werksverkehr aus der Ortschaft Lintorf herausgenommen werden könne.

Abschluss in Hördinghausen

Als letzte Station fuhren die Vertreter von Rat und Verwaltung die Gemeindestraße „Im Westort“ in Hördinghausen an. Diese wird zurzeit ausgebaut. „In Teilbereichen wird hier eine einspurige Fahrstrecke mit einer ausreichend dimensionierten Ausweichstelle hergestellt. Sonst wird zwischen den Grenzen die gesamte Breite in Pflaster ausgebaut“, so Pante. Die Radtour fand ihren Ausklang auf Einladung der Ortschaft Hördinghausen auf dem Festplatz bei der dortigen 1050-Jahr-Feier.


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