Aktion zum "Weltyogatag" am 21. Juni Sonnengruß für den guten Zweck im Solefreibad Bad Essen

Von pm und Kerstin Balks

Zu den Leiterinnen der Atemtherapie in der Solearena Bad Essen gehört regelmäßig Yogalehrerin Wiebke Müller (links), die jetzt ein Weltyogatag-Special anbietet. Archivfoto: Rainer WestendorfZu den Leiterinnen der Atemtherapie in der Solearena Bad Essen gehört regelmäßig Yogalehrerin Wiebke Müller (links), die jetzt ein Weltyogatag-Special anbietet. Archivfoto: Rainer Westendorf

Bad Essen. Anlässlich des Weltyogatages, der seit 2015 am 21. Juni stattfindet, bietet die Bad Essener Yoga-Lehrerin Wiebke Müller auch in 2019 am 21. 6. eine besondere Yogaveranstaltung für einen guten Zweck an, deren Einnahmen für den Verein „Manini“ gespendet werden.

Dieser Verein wird vom Himalaya-Institut Hamburg unterstützt, wo Wiebke Müller ihre vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin absolviert hat, wie die Yoga-Lehrerin in einer Pressemitteilung schreibt. Während dieser Zeit hat Müller die traditionelle Bedeutung des Sonnengrußes, Surya namaskar, kennengelernt und dessen mögliche Wirkungen erfahren. „Seitdem gebe ich gerne diese Vielfalt und Tiefe dieser klassischen Übungsreihe weiter, denn sie ist vielmehr als nur eine Aneinanderreihung von Yogahaltungen“, erläutert die Yogalehrerin. 

Yoga ab 4.45 Uhr

Zum Weltyogatag hatte sie deshalb bereits im vergangenen Jahr ein „Special“ rund um den Sonnengruß in ihr Programm aufgenommen, bei dem der Sonnengruß tatsächlich zum Sonnenaufgang zelebriert wird. „Erlebe die Energie der Morgenstille und heiße die Sonne mit Yoga und Surya Namaskar von Herzen willkommen“, lautet Wiebke Müllers Einladung zum „Midsomar-Yoga-Spezial“, am Freitag, 21. Juni, von 4.45 bis 6 Uhr auf der Holzterrasse im Solefreibad. Eine eigene Matte sollte mitgebracht werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Zeitpunkt des Sonnenaufgangs in Bad Essen ist an diesem Tag für 5.05 Uhr angegeben.

Für Schulen in Indien

Die Teilnahmegebühr von zehn Euro werden an den Verein „Manini“ gespendet und sollen beim Bau einer Mädchenschule in Indien helfen. Der Verein unterstützt Aufbau und Unterhalt von Schulen und fördert Bildungsprojekte in Deutschland und weltweit.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2002 wurde von dem Lehrer Bhagaban Dev eine Schule für Jungen gegründet. Diese bietet zurzeit über 70 Schülern kostenlose Unterkunft, Ernährung und Bildung. In den öffentlichen Schulen werden Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet, was bei vielen Eltern auf Ablehnung stößt. Sie nehmen ihre Töchter deshalb oft bereits nach der zweiten oder dritten Klasse aus der Schule.

Auf dem Weg zur Ärztin

Deshalb hat sich Bhagaban Dev entschlossen, Mädchen und Jungen getrennt zu unterrichten. 2011 hat der Unterricht der ersten Mädchenklasse begonnen, im Oktober 2011 konnte die Mädchenschule eingeweiht werden, im Sommer 2017 begann der Unterricht für die bereits sechste Klasse. Unter den ersten Schülerinnen war Manini Gartia, die Namensgeberin des Vereins. Sie ist mittlerweile an einer weiterführenden Schule, die sie auf ein Medizinstudium vorbereitet. Weitere Informationen im Internet unter www.orissa-soll-leben.de.


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